USA: Ab 2042 sind Weiße nicht mehr in der Mehrheit

16. August 2008, 20:02
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Bevölkerungsstruktur verändert sich - zunehmende Überalterung

Washington - Weiße werden in den USA im Jahr 2042 nicht mehr die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Während noch 65 Prozent der US-Bevölkerung im Jahr 2010 weiß sind, beginnt um 2030 dieser Teil der Bevölkerung zu schrumpfen, wie die US-Zensusbehörde in Washington mitteilte. Grund für diese Entwicklung ist, dass es dann mehr Sterbefälle als Geburten unter den Weißen geben wird.

Größter Zuwachs

2050 werden in den USA demnach rund 439 Millionen Menschen leben, 54 Prozent von ihnen werden keine Weißen sein. Den größten Zuwachs wird es bei der spanisch sprechenden Bevölkerung geben, 2050 werden rund 133 Millionen "Hispanics" in den USA leben. Der Anteil der "Hispanics" steigt durch Zuwanderung aus Lateinamerika und durch hohe Geburtenraten.

Die asiatische Bevölkerung wird von 4,5 Prozent 2010 auf fast acht Prozent im Jahr 2050 steigen. Die schwarze nicht-spanische Bevölkerung bleibt den Erhebungen zufolge fast stabil, sie soll 2010 bei 12,2 Prozent liegen und 2050 bei 11,8 Prozent.

Überalterungsproblem

Die USA haben übrigens mit einem Überalterungsproblem zu kämpfen. Derzeit sind 38,7 Millionen Menschen älter als 65 Jahre. 2050 sollen es schon 88,5 Millionen sein. (APA)

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