Bundesheer versteigert Grenz-Hochstände

14. August 2008, 12:30
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Der Ausrufungspreis für die einzelnen Hochstände und Postenhütten wurde mit je einem Euro festgelegt

Eisenstadt - Das Bundesheer verteigert Dutzende Hochstände und Postenhütten. Bis Dezember dienten die Stände den Soldaten noch zur Beobachtung beim Assistenzeinsatz an der Staatsgrenze im Burgenland und in Niederösterreich. Mit der Verlegung der Truppen ins Landesinnere haben die Stände ihren  Zweck erfüllt und werden deshalb im September an den Bestbieter versteigert.

Die mehr als 150 Schutzbauten, vom einfachen Hochstand bis zur Postenhütte, befinden sich derzeit noch an ihren ursprünglichen Standorten.Ab Freitag können die Hochstände auf Fotos via Bundesheer-Homepage im Internet betrachtet werden. Ein Kartenausschnitt nebst Wegbeschreibung soll Interessenten die genaue Position vermitteln. Die Unterstände seien zumeist aus Holz, manche haben ein Eternit- oder Ziegeldach. Bei einigen Positionen wurde auch ein Betonfundament angelegt, ansonsten wurden Pfähle aus Eisen oder Holz verwendet. Tische und Bänke hat man in den Hütten belassen.

Die Versteigerungen finden am 10., 11. und 12. September am Vormittag statt und werden in den Kasernen Bruckneudorf, Eisenstadt und Güssing durchgeführt. Die Bauten verfügen über militärische Bezeichnungen von "GF 02" im Bezirk Gänserndorf bis zum Posten "JE 14", der sich im Bezirk Jennersdorf befindet.

Der Ausrufungspreis für die einzelnen Hochstände und Postenhütten wurde mit je einem Euro festgelegt. Wer mitbieten will, muss persönlich anwesend sein. (APA)

 

 

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    Bundesheer- Hochstände werden im September versteigert

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