Burgenland und Tirol Schlusslichter bei Löhnen

14. August 2008, 10:57
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Bruttoeinkommen im letzten Jahr deutlich gestiegen - Frauen verdienten um 33 Prozent weniger als Männer

Innsbruck - Die BurgenländerInnen verdienen in Österreich am wenigsten, am zweitschlechtesten sind die TirolerInnen dran. Das zeigte die aktuelle Einkommensstatistik des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger. Mit einem Monats-Bruttoeinkommen von 1.829 Euro ist das Burgenland vor Tirol mit 2.019 Euro Letzter im Bundesländervergleich 2007 belegt. Im Schnitt lag das Bruttoeinkommen bei 2.113 Euro.

Österreichweit stand Vorarlberg mit 2.216 Euro brutto im Monat an der Spitze des 2007 durchgeführten Bundesländervergleiches. Platz zwei belegte Wien mit 2.194 Euro vor Oberösterreich (2.156 Euro). Vierthöchstes Bruttoeinkommen bei Männern und Frauen zusammengefasst verzeichnete die Steiermark (2.088 Euro), gefolgt von Niederösterreich (2.047 Euro), Salzburg (2.033 Euro) und Kärnten mit 2.028 Euro pro Monat auf Platz sieben.

33 Prozent weniger Einkommen für Frauen

Im Vergleich zu den Männern haben Frauen im vergangenen Jahr um 33 Prozent weniger verdient. Hatten Männer im Jahr 2007 ein Bruttoeinkommen von 2.473 Euro im Monat inklusive der Sonderzahlungen, verdienten Frauen median 1.657 Euro. Führend sind die Vorarlberger (2.681 Euro), gefolgt von den Oberösterreichern (2.556 Euro) und den Wienern mit 2.482 Euro auf dem dritten Platz. Beim weiblichen Geschlecht hatten die Wienerinnen mit monatlichen 1.900 Euro die Nase vorne. Platz zwei geht an die Vorarlbergerin mit 1.678 Euro brutto, gefolgt von Salzburg (1.609 Euro). Schlusslichter bei beiden Geschlechtern ist das Burgenland, ebenfalls ganz hinten liegen Niederösterreich bei den Männern und die Steiermark bei den Frauen.

Deutlicher Anstieg bei Löhnen

Generell sind die Monatseinkommen 2007 im Vergleich recht deutlich gestiegen. Laut aktueller Einkommensstatistik stiegen die Bruttoeinnahmen der Männer in Österreich um 2,9 Prozent, jene der Frauen um 2,8 Prozent. (APA)

 

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    Bedingt durch Teilzeit und Lohndiskriminierung verfügten Frauen in Österreich 2007 über 33 Prozent weniger Bruttoeinkommen als Männer.

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