Königliches Hotel in Montenegro

14. August 2008, 11:05
  • Ganz in der Nähe von Budva will die königliche Familie Abu Dhabis eine Hotelsiedlung errichten.
    foto: h. schröder/pixelio.de

    Ganz in der Nähe von Budva will die königliche Familie Abu Dhabis eine Hotelsiedlung errichten.

Königliche Familie Abu Dhabis baut Hotelanlage in Montenegro - Emirat stellt 2 Mrd. Euro an Investitionen in Aussicht

Podgorica - Die königliche Familie Abu Dhabis hat in der montenegrinischen Adria-Küstenstadt Budva ihre Pläne zur Errichtung einer Hotelsiedlung präsentiert. Nach den Worten von Scheich Khalifa bin Zayid Al Nahyan sollen in das Bauvorhaben in der Feriensiedlung "Slovenska plaza" unweit der Stadt rund 2 Mrd. Euro investiert werden. Vorgesehen ist unter anderem die Errichtung von zwei Hochhäusern mit 27 bzw. 25 Stockwerken. Die Bauarbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen. Das künftige Fünf-Sterne-Hotel soll von einer internationalen Hotelkette geführt werden.

Das Bauvorhaben soll in Kooperation mit dem Staatsunternehmen Budvanska Rivijera umgesetzt werden, dem die "Slovenska plaza" gehört. Chef von Budvanska Rivijera ist Svetozar Marovic, der ehemalige Präsident des kurzlebigen Staatenbundes Serbien-Montenegro.

Am Ausbau der Hotelsiedlung "Slovenska plaza" war im Vorjahr die österreichische Soravia-Gruppe interessiert gewesen, die rund 35 Mio. Euro in ein neues Luxushotel investieren wollte. In das bestehende Drei-Sterne-Hotel "Slovenska plaza" mit 2.500 Betten, das ebenfalls
zu Budvanska Rivijera gehört, wollte die österreichische Gruppe weitere 23 Mio. Euro investieren.

Der Vertrag mit Budvanska Rivijera wurde vor einem Jahr einvernehmlich aufgelöst. Die Montenegriner nannten als Grund fehlende vertragskonforme Bankgarantien. Nach Angaben von Soravia waren ungeklärte Eigentumsverhältnisse ausschlaggebend. (APA)

 

Informationen:
Tourismus Montenegro

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4 Postings
Schade um Budva,

ein größenwahnsinniges Trauerspiel bahnt sich an.

Montenegro ist schlicht und einfach ein (nichtatomarer) Schurkenstaat, hier werden Unmengen an Geldern gewaschen. Djukanovic schneidet überall gewaltig mit. Wenn man die wenigen, noch unverbauten Küstengebiete betrachtet (den grössten Teil hat sich der Moskauer Bürgermeister Luschni schon unter den Nagel gerissen) dann passen ja diese geplanten Hochhäuser wunderbar hin.........Schade um dieses wunderschöne Land..

Schauen Sie sich mal an wie der Terrorist Thaksin die Staatsbuergerschaft bekam. Scheinbar kann man in Montenegro alles kaufen (wie bei den Scheuchs).

Ich fürchte, Montenegro erwartet ein ähnliches Schicksal wie der Costa del Sol oder Mallorca.

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