Don Johnsons Kino-Comeback

13. August 2008, 13:31
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Weitere Hollywood-News: Meryl Streep in Dreiecks-Komödie, Nachkriegskrimi von Barry Levinson, Paris Hiltons PR-Defizite

Los Angeles/Miami - "Miami Vice"-TV-Star Don Johnson meldet sich nach einer längeren Leinwandpause gleich mit zwei Filmprojekten zurück. Nach der Disney-Komödie "When in Rome" spielt er in dem Independent-Streifen "A Good Old Fashioned Orgy" mit, berichtet der "Hollywood Reporter". In beiden Projekten übernimmt der 58-Jährige Vaterrollen. Kristen Bell spielt in "When in Rome" seine Film-Tochter, die eine Glücksmünze aus einem "Liebesbrunnen" in Rom fischt, die schnell ihre Wirkung zeigen. Bei der Rückkehr nach New York stehen mehr Männer Schlange, als ihr lieb sind. Seine letzte größere Filmrolle hatte Johnson vor zehn Jahren in dem Thriller "Goodbye, Lover". Danach widmete er sich ganz der TV-Polizeiserie "Nash Bridges". Er wollte nun einmal etwas anderes als Cop-Shows drehen, sagte Johnson dem Filmblatt.

Meryl Streep variantenreich

Nach ihrem mitreißenden Auftritt in dem Filmmusical "Mamma Mia!" will Hollywoodstar Meryl Streep gleich wieder zwei Männer auf der Leinwand verführen. Wie das Filmblatt "Variety" berichtet, verhandelt Streep um die Hauptrolle in der noch nicht titulierten Liebeskomödie unter der Regie von Nancy Meyers ("Was das Herz begehrt"), die auch das Drehbuch liefert. Die Dreharbeiten sollen im Februar anlaufen. Streep würde eine Frau in einer Dreiecksbeziehung mit zwei Männern spielen. Die mehrfache Oscar-Preisträgerin hat kürzlich mit Philip Seymour Hoffman das Drama "Doubt" abgedreht. Darin tritt sie als Nonne und strenge Schul-Direktorin auf, die einen populären Schul-Priester (Hoffman) verdächtigt, eine seiner Schülerinnen sexuell zu missbrauchen. Produzent ist Scott Rudin ("The Queen"), der auch die Meyers-Komödie produzieren wird.

"Train"

"Rain Man"-Regisseur Barry Levinson, der seine jüngste Hollywoodsatire "What Just Happened?" bei den Filmfestspielen in Cannes vorstellte, geht mit dem nächsten Projekt in die 50er Jahre zurück. "Train" handelt von einem Mordfall im südkalifornischen San Diego, der einen weißen Polizisten und einen schwarzen Golf-Caddy namens Lionel "Train" Walk zusammenbringt, berichtet der "Hollywood Reporter". Die Roman-Vorlage von Pete Dexter dreht sich auch um Rassenvorurteile, Politikerfehden und Korruption, ähnlich wie es der Film Noir "L.A. Confidential" aufzeigte. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Allison Burnett ("Untraceable", "Es begann im September"). Der frühere Journalist Pete Dexter schrieb auch den Roman "Mulholland Falls/Nach eigenen Regeln", der 1996 mit Nick Nolte verfilmt wurde.

"Prodigy"

Max Thieriot ("Jumper", "Der Babynator") hat die Hauptrolle in dem Science-Fiction-Thriller "Prodigy" erhalten. Der 19-jährige Nachwuchsstar wird laut "Hollywood Reporter" für Regisseur Chuck Russel ("The Scorpion King") vor die Kamera treten. Er soll den aufmüpfigen Internatsschüler William Cooley spielen, der nach einer mysteriösen Mordserie unter Verdacht gerät, an den Verbrechen beteiligt zu sein. In dem Internat werden Schüler mit Hilfe von Medikamenten zu einer einflussreichen Führungselite aufgebaut. Der Film nach einem Buch von Dave Kalstein wird in Spanien produziert. Die Dreharbeiten sollen Anfang Oktober in Valencia beginnen.

"Dorian Gray"

Die Verfilmung des Oscar-Wilde-Klassiker "Das Bildnis des Dorian Gray" lockt immer mehr renommierte Schauspieler an. Nach Colin Firth, Ben Barnes, Ben Chaplin, Emilia Fox und Rachel Hurd-Wood ist nun auch der britische Shooting-Star Rebecca Hall mit an Bord. Hall begeisterte die Kritiker zuletzt mit ihrem Auftritt in Woody Allens "Vicky Cristina Barcelona". Auch der Sohn von Jeremy Irons, Max Irons, tritt vor die Kamera. Firth schlüpft in die Rolle des Aristokraten Lord Henry Wotton, der den schönen Dorian (Barnes) in seinen zerstörerischen Bann zieht. Der junge, makellose Dorian steht einem Maler Modell. Während sein Abbild allmählich altert, bleibt das Äußere des Mannes unverändert jung, allerdings schreitet der innere Verfall voran. Regisseur Oliver Parker hat bereits mit den Dreharbeiten begonnen.

"National Lampoon's Pledge This!"

Party-Girl Paris Hilton scheint zwar immer und in allen Medien präsent zu sein, jetzt ist sie aber verklagt worden, weil sie nicht genug Werbung für einen Film gemacht haben. Die Firma Worldwide Entertainment Group wirft der 27-Jährigen in einer in Miami eingereichten Klage vor, eine Vereinbarung von 2004 nicht eingehalten und dem Film "National Lampoon's Pledge This!" nicht genügend Publicity verschafft zu haben. Die Kläger fordern deshalb 75.000 Dollar Schadenersatz. Von Hiltons Manager Jason Moore lag zunächst keine Reaktion vor. (APA/AP/dpa)

 

 

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    Don Johnson

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