Familienstreit: 21-Jähriger attackierte Mutter, Beamte und sich selbst

13. August 2008, 13:06
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Eine Festnahme - Drei Leichtverletzte - Gründe für die Auseinandersetzung sind noch unklar

Wien - Mit einer Festnahme und drei Leichtverletzten hat ein Familienstreit in einem Mehrparteienhaus in der Leebgasse in Wien-Favoriten am Montagnachmittag geendet.

Gegen 16.00 Uhr kam es zu dem Streit zwischen Mutter und Sohn. Im Zuge der Auseinandersetzung stürzte die Frau und konnte nicht mehr alleine aufstehen. Der 21-Jährige verließ die Wohnung. Ihr zweiter, jüngerer Sohn fand die 40-Jährige am Boden liegend und verständigte die Rettung. Die Frau erlitt Prellungen. Als der 21-Jährige in die Wohnung zurückkehrte und die Polizisten sah, verlor er erneut die Fassung, beschimpfte und attackierte diese.

Die Androhung einer Festnahme brachte den Mann noch mehr in Rage. Er versetzte den Beamten Tritte und versuchte einen der Beamten die Stufen hinunterzustoßen, bevor er selbst mit dem Kopf gegen die Wand lief. Dabei wurde er von zwei Polizisten festgenommen. Ein Beamter wurde im Bereich des Knies leicht verletzt, der Täter erkitt starkes Nasenbluten. Er wurde mittlerweile auf freiem Fuß angezeigt.

Die Gründe für die Auseinandersetzung sind laut einer Polizeisprecherin nicht ganz geklärt. Nach Angaben der Mutter ging es um den Suchtgiftkonsum des Sohnes, der schon öfter nach dem Rauchen von Marihuana ihr gegenüber gewalttätig geworden sein soll. Der 21-Jährige bestritt diese Vorwürfe jedoch und erklärte sich freiwillig zu einem Drogentest bereit. Er behauptete es sei bei dem Streit um Geld gegangen. (APA)

 

 

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