Empfindliches 0:2 für Gosch/Horst

12. August 2008, 18:56
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Schwache Leistung gegen in allen Belangen bessere Spanier Herrera/Mesa - Entscheidungsspiel um Achtelfinalchance

Peking - Mit einer äußerst schwachen Leistung haben sich die österreichischen Beach-Volleyballer Florian Gosch und Alexander Horst am Dienstag beim olympischen Turnier in Peking ein Entscheidungsspiel um die Achtelfinalchance eingehandelt. Gegen die Spanier Pablo Herrera/Raul Mesa setzte es für das ÖVV-Duo eine empfindliche 0:2 (-14,-12)-Niederlage. Am Donnerstag geht es gegen die Esten Kristjan Kais/Rivo Vesik gegen das Ausscheiden.

Gosch/Horst konnten im gesamten Spielverlauf nicht an die trotz 0:2-Niederlage gute Leistung am Sonntag gegen die Chinesen Xu/Wu anschließen, die Iberer waren ihnen vom Side-Out über Service und Block in allen Belangen überlegen. "Die Spanier haben sehr gut angefangen. Wir ganz schlecht", meinte Horst. "Wir haben probiert, unsere Taktik durchzuziehen. Nur haben sie immer die richtige Antwort gehabt, da waren wir halt ein bisschen ratlos."

Auch Gosch war von der Schlappe gezeichnet. "Ein klassischer Kantersieg der Spanier, würde ich sagen.", meinte der Steirer. "Sie haben uns überrollt. Diese Erfahrung muss man anscheinend machen. Momentan ist die Enttäuschung natürlich groß - über das Spiel und den Verlauf des Spiels." Österreichs Nummer-zwei-Paarung ist damit als einziges Team in Gruppe A noch ohne Satzgewinn, da Kais/Vesik gegen Xu/Wu nur 13:15 in Satz drei verloren hatten.

Das macht aber am Donnerstag in der für 11.00 Uhr MESZ angesetzten Partie keinen Unterschied. Die die Gruppe mit jeweils zwei Siegen anführenden Xu/Wu und Herrera/Mesa stehen fix im Achtelfinale, Gosch/Horst und Kais/Vesik spielen im direkten Duell um Rang drei. Die Österreicher können aber nur noch in die Hoffnungsrunde um das Achtelfinale kommen, der Direktaufstieg als einer der beiden besten Pool-Dritten kommt nicht mehr infrage.

"Im Endeffekt ist noch alles möglich", schöpfte Gosch rasch wieder Mut. "Mit einem Sieg gegen Kais/Vesik können wir noch alles gut machen." (APA)

 

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