Zapf strebt schwarze Zahlen an

12. August 2008, 13:50
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Der angeschlagene deutsche Puppenhersteller strebt nach einer umfassenden Restrukturierung für das laufende Jahr wieder schwarze Zahlen an

Rödental - Der angeschlagene deutsche Puppenhersteller Zapf Creation strebt nach einer umfassenden Restrukturierung für das laufende Jahr wieder schwarze Zahlen an. Im Jahr 2008 werde der Konzern ein positives Ergebnis nach Steuern ausweisen, kündigte der Vorstand am Dienstag bei der Vorlage des Halbjahresergebnisses an.

Beim Umsatz rechnet das Unternehmen mit einem Wachstum im einstelligen Prozentbereich. "Wir sind auf gutem Wege, die Marktposition von Zapf weiter auszubauen und mittelfristig ein stabiles und profitables Konzernwachstum zu schaffen", erklärte Vertriebs- und Marketingvorstand, Thomas Pfau.

Im ersten Halbjahr schrieb das Unternehmen allerdings weiterhin rote Zahlen. Von Jänner bis Juni habe Zapf (Baby born, Baby Annabell, chou chou) einen Konzernverlust von 5,6 Mio. Euro hinnehmen müssen; dies seien aber rund drei Mio. Euro weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, betonte das in Rödental bei Coburg ansässige Unternehmen.

Der Konzernumsatz stieg den Angaben zufolge in den ersten sechs Monaten um 22,8 Prozent auf 28,4 Mio. Euro. Wegen der Konjunkturabschwächung und des weiterhin schwierigen Marktumfeldes für Spiel- und Funktionspuppen rechnet der Vorstand im zweiten Halbjahr mit einem deutlich schwächeren Umsatzwachstum als im ersten Halbjahr. (APA/dpa)

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