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Selbst 90-Jährige, die sich regelmäßig bewegten, sind demnach deutlich gesünder als ihre Altersgenossen, die keine Bewegung haben.
Washington - Regelmäßiges Laufen kann das Altern hinauszögern. Wissenschafter der medizinischen Fakultät an der Stanford University im US-Bundesstaat Kalifornien untersuchten seit 1984 gut fünfhundert Menschen, die seinerzeit über fünfzig Jahre alt waren und mehrmals in der Woche joggten, wie es in der am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Studie hieß.
Im Alter aktiver
Gegenüber einer Vergleichsgruppe von Nicht-Läufern habe sich mit der Zeit herausgestellt, dass die regelmäßigen Läufer körperlich weniger eingeschränkt seien und aktiver blieben. Vor allem aber sei bei ihnen die Gefahr nur halb so groß, dass sie vorzeitig sterben.
Sport wirkt stärker als gedacht
Er sei selbst überrascht gewesen von diesem Ergebnis, erklärte der emeritierte Professor James Fries, der die Studie leitete und mit 69 Jahren selbst ein begeisterter Läufer ist: "Sport nützt der Gesundheit mehr, als wir gedacht haben." Bei der Studie habe sich gezeigt, dass die Gesundheit von Läufern und Nicht-Läufern sich mit der Zeit immer mehr unterschied.
Länger gesund
Selbst 90-Jährige, die sich regelmäßig bewegten, sind demnach deutlich gesünder als ihre Altersgenossen, die keine Bewegung haben. 19 Jahre nach Beginn der Studie waren 34 Prozent der Nicht-Läufer gestorben, aber nur 15 Prozent der Läufer, wie es in dem Beitrag in den "Archives of Internal Medicine" hieß. (APA/AFP)
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Was soll denn das sein? Ab welchem Alter stirbt man denn vorzeitig? Weltdurchschnittsalter minus 2 Jahre? Wer sich bewegt neigt meistens auch zu gesünderer Ernährung, hält denn Bewegungsapparat in Schuss, usw, usw. Das hätte man auch ohne Studie vermuten können, dass alte zache Bergfexen länger leben als fette Kettenraucher.
Diese Leute haben sich wahrscheinlich gesünder ernährt und sind weniger fettleibig. Daher auch die höhere Lebenserwartung.
Dasselbe hätte sie wahrscheinlich auch bei Menschen gefunden die mehrmals in der Woche ein Radtour machen oder schwimmen gehen etc.
Der Wert solcher Studien geht gegen null.
Sehe ich nicht so, weil die Vergleichsgruppe bestand ja nicht aus RadfahrerInnen oder SchwimmerInnen, sondern aus Nicht-SportlerInnen. Inwieweit die Vergleichsgruppe einen ansonsten gesünderen Lebensstil frönt, geht aus der kurzen Beschreibung nicht hervor, aber vermutlich müsste man ansich Lebensstile vergleichen, wobei Laufen aber gewissermaßen ein Lebensstil ist, der gesunde Ernährung, viel frische Luft, ausreichend Schlaf miteinschließt. Läufer haben meistens auch den besseren Sex. Egal wie. Homo-, hetero- oder autoerotisch. Und natürlich ist der Kreislauf stabiler. Alles eigentlich eine Binsenwahrheit.
Fries was surprised the gap between runners and nonrunners continues to widen even as his subjects entered their ninth decade of life. The effect was probably due to runners’ greater lean body mass and healthier habits in general, he said. “We don’t think this effect can go on forever,” Fries added. “We know that deaths come one to a customer. Eventually we will have a 100 percent mortality rate in both groups.”
also DIE Aussagekraft lese ich aus dem Artikel auch nicht so toll heraus.
Da vergleicht wer 538 Läufer mit einer ähnlich großen Gruppe (Zahl offensichtlich egal, kratzen eh ab) an Nicht-Läufern.
Bitte her schreiben, wem es gelingt, da aussagekräftige Fakten der Studie sonst noch heraus zu lesen -- abgesehen von der Milchmädchenweisheit, dass Bewegung was Gutes ist. (nebenbei kann ich mich nicht erinnern, dass "Wissenschaftler" jemals von tüchtiger Bewegung abrieten, wie da Fries auch zitiert)
es ging bei der Studie ja auch nicht primaer darum zu beweisen dass Sport gesuender ist als vor dem Fernseher zu verfetten. Es ging eigentlich darum zu zeigen, dass -im Gegensatz zur damals (1984) vielfach vertretenen Meinung, aeltere Laeufer sich nicht mehr gesundheitlichen Schaden (durch Sportverletzungen) zuziehen als Nutzen.
Manche dachten damals, dass durch Sportverletzungen beim in Mode gekommenen Joggen sich mehr aeltere Menschen bleibende Schaeden einhandeln. Die Studie zeigt, dass zB. Jogger nicht mehr kuenstl. Kniegelenke brauchen als Nicht-Jogger.
Laufen ist nur ein Beispiel von vielen. Gruende fuer die Studie siehe unten.
“The study has a very pro-exercise message,” said James Fries, MD, an emeritus professor of medicine at the medical school and the study’s senior author. “If you had to pick one thing to make people healthier as they age, it would be aerobic exercise.”
When Fries and his team began this research in 1984, many scientists thought vigorous exercise would do older folks more harm than good. Some feared the long-term effect of the then-new jogging craze would be floods of orthopedic injuries, with older runners permanently hobbled by their exercise habit. Fries had a different hypothesis: he thought regular exercise would extend high-quality, disability-free life.
Sehe ich ähnlich. Das ist mit so vielen anderen Dingen korreliert dass man daraus kaum Schlüsse ziehen kann. Man müsste Leute zufällig auswählen und diese dann zwingen jeden Tag eine Stunde (zusätzlich) zu laufen, dann hätte so eine Studie Sinn -- aber das geht natürlich nicht.
Er geht gegen Null weil die Kontrollgruppe sehr wahrscheinlich ungültig ist. Ernährung, Laufeignung, parallel betriebene Sportarten, etc., etc. müsste in beiden Gruppen vergleichbar sein. Die Kontrollgruppe müsste also zB Menschen beinhalten, die zwar gerne laufen würden, aber zu Kontrollzwecken nicht dürfen und das über 20 Jahre!
Das wäre frustrierend!
aber der strunz ist nicht irgendein hobbyläufer, das ist der laufguru, der seit jahrzehnten durch print und fernsehen geistert und erzählt, laufen sei DAS allheilmittel. schon peinlich, wenn an ihm selbst bewiesen wird, daß das nicht so ist.
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