Geritzer mit Startproblemen

12. August 2008, 13:26
posten

Der Österreicher rangiert nach dem ersten Regattatag nur auf Platz 14. Für das 470er-Damenboot Sylvia Vogl/Carolina Flatscher gab es mit Platz 7 ein Erfolgserlebnis

Peking/Qingdao - Lasersegler Andreas Geritzer liegt nach dem ersten Tag der olympischen Regatta vor Qingdao an 14. Position, der Wahl-Burgenländer kam am Dienstag als 28. und 6. ins Ziel. In Führung liegt der Neuseeländer Andrew Murdoch. Für das 470er-Damenboot Sylvia Vogl/Carolina Flatscher gab es mit Platz 7 ein Erfolgserlebnis, in der anderen Wettfahrt wurden sie 13., das bedeutet den 13. Zwischenrang. Die Klassenkollegen Matthias Schmid/Florian Reichstädter sind 26. (Plätze 25 und 25 am Dienstag). Die 49er-Segler Nico Delle-Karth/Niko Resch hatten Ruhetag.

Geritzer, Olympia-Silbermedaillengewinner von Athen, erwischte einen schlechten Start in die Regatta, er musste eine Strafrunde drehen, verlor den Anschluss an die Top Ten, rutschte zwischenzeitlich auf Rang 33 ab und passierte als 28. die Ziellinie. In der zweiten Wettfahrt kam der 30-Jährige als Sechster um das Lee-Gate und verteidigte seine Position trotz gelber Flagge wegen unerlaubten Vortriebes und der verhängten 720-Grad-Strafe bis ins Ziel. "Ich bin nun in einer Außenseiterposition und will von Wettfahrt zu Wettfahrt schauen. Ich möchte das sehr gute Gefühl aus dem zweiten Durchgang mitnehmen", sagte der 30-Jährige.

Vogl/Flatscher zeigten mit einem siebenten Wettfahrtrang, dass sie zu den Besten gehören. "Wir haben uns heute in Summe besser zurecht gefunden und trotz des zum Teil ungünstigen Rennverlaufes kühlen Kopf bewahrt. Die Geschwindigkeit passt, wir bleiben guten Mutes", gibt Vogl nicht auf. Trainer Alfred Pelinka ist zuversichtlich, dass eine weitere Rangverbesserung möglich ist. "In der zweiten Wettfahrt sind sie zum Teil exzellent unterwegs gewesen, sie scheinen den Rhythmus endgültig gefunden zu haben." An Platz eins nach vier Wettfahrten stehen die Australierinnen Elise Rechichi/Tessa Parkinson.

Selbst mit einer enormen Leistungssteigerung wird es hingegen für die Gesamt-26. Schmid/Reichstädter mit der Teilnahme am Medal Race der Top Ten eng. "So richtig ist uns der Knopf aber noch nicht aufgegangen. Wir finden nicht die Ideallinie, machen konstant dumme Fehler und sind klarerweise sehr enttäuscht", gestand Steuermann Schmid. In Führung liegen die Australier Nathan Wilmot/Malcolm Page. (APA)

 

 

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Lasersegler Geritzer erwischte keinen guten Start.

Share if you care.