Deutschland: 4,66 Millionen ohne Job

21. Februar 2003, 09:28
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Experten rechnen auch für Februar mit einer weiteren Zuspitzung der Situation am Arbeitsmarkt

Berlin - Die Zahl der Arbeitslosen ist nach einem Bericht der "Welt" im Februar auf 4,66 Millionen gestiegen. Das seien rund 40.000 mehr als im Jänner, berichtete die Zeitung (Freitagsausgabe) unter Berufung auf Arbeitsmarktexperten. Gegenüber dem Vorjahresmonat seien es sogar 370.000 Arbeitslose mehr.

Die Experten machten dafür die anhaltende Wirtschaftsflaute verantwortlich. Die Februarzahl sei der höchste Stand der Arbeitslosigkeit seit Amtsantritt von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD). Im Falle eines Irak-Krieges erwarten die Experten der Nürnberger Bundesanstalt für Arbeit nach Angaben der "Welt", dass die Arbeitslosenzahl im Jahresdurchschnitt deutlich über den geplanten 4,2 Millionen liegen könnte.

Der Präsident der Bundesanstalt für Arbeit, Florian Gerster, hatte bereits vor einigen Tagen gesagt, er rechne mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahl im Februar. Sie werde aber "deutlich unter fünf Millionen" liegen. (APA/AFP)

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    Nein, es ist nicht Winterschlussverkauf: Menschenschlange vor dem Arbeitsamt.

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