Studio Hamburg will Axel Springer Verlag gemeinsame Firmen abkaufen

20. Februar 2003, 21:43
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Ableger des Norddeutschen Rundfunks zahlt laut SZ zweistelligen Millionenbetrag

Die TV-Produktionsfirma Studio Hamburg will dem Axel Springer Verlag (Berlin) nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) mehrere bisher gemeinsam geführte Unternehmen abkaufen. Wie das Blatt berichtet, bezahlt der privatwirtschaftliche Ableger des Norddeutschen Rundfunks (NDR) für Springers Beteiligungen an den Unternehmen Profilm, Cincentrum, Multimedia und Metropol einen zweistelligen Millionenbetrag. Studio Hamburg nutze dabei sein Vorkaufsrecht.

"Wir wollen die Anteile gern übernehmen, wenn Springer verkauft, und sind zuversichtlich mit unseren jetzigen Partnern eine faire Einigung zu finden", sagte Martin Willich, Geschäftsführer von Studio Hamburg.

Studio Hamburg habe bereits seinen Anteil an der Polyphon-Gruppe um 40 Prozent aufgestockt. Damit besäßen die Hamburger 90 Prozent des Unternehmens, das die ZDF-Serie "Traumschiff" produziert. Der Mitgesellschafter Frithjof Zeidler, von dem Studio Hamburg die Anteile erwarb, besitze noch die restlichen zehn Prozent. (APA/dpa)

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