Rauch-Kallat: Grüne Tatsachenverdrehung

20. Februar 2003, 14:49
11 Postings

ÖVP-Generalsekretärin kritisiert Öllinger - "Es konterkariere den von den meisten grünen Verhandlern gepflegten guten Stil"

Wien - ÖVP-Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat hat dem Grünen Sozialsprecher Karl Öllinger einen "erneuten Versuch grüner Tatsachenverdrehung" vorgeworfen. Im Zusammenhang mit den gescheiterten schwarz-grünen Koalitionsgesprächen zum Thema Pensionen meinte Rauch-Kallat in einer Aussendung, die von Öllinger kritisierte Reduktion des Steigerungsbetrags von derzeit zwei auf 1,7 Prozent jährlich sei ein Vorschlag der Pensionsreformkommission unter dem Arbeitsrechtler Theodor Tomandl gewesen. Außerdem hätte auch das grüne Modell zu einer lebenslangen Durchrechnung geführt.

Es konterkariere den von den meisten grünen Verhandlern gepflegten guten Stil, "wenn einzelne Vertreter der Grünen im nachhinein Inhalte von vertraulichen Gesprächen in einem falschen Licht und aus dem Gesamtzusammenhang gerissen darstellen und mit Ausdrücken wie 'Brutalität pur' um sich werfen", sagte die ÖVP- Generalsekretärin. Der Volkspartei gehe es neben konkreten Maßnahmen zur strukturellen und nachhaltigen Sicherung des Pensionssystems auch um Bewusstseinsbildung, dass man der demografischen Entwicklung Rechnung tragen müsse.(APA)

Share if you care.