Roboter und Computer - In den USA Trend zu unbemannter Raumfahrt

20. Februar 2003, 13:59
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Neues NASA-Rettungsboot

Im US-Kongress mehren sich nach dem Columbia-Unglück die Stimmen gegen eine bemannte Raumstation und für eine Erkundung des Weltalls mit Robotern. Wie die "Washington Post" am Mittwoch berichtete, schwenken inzwischen auch frühere Befürworter der bemannten Raumfahrt auf den neuen Kurs ein.

Roboter und Computer

So habe der republikanische Abgeordnete Lamar Smith aus Texas, der sich bisher stark für die Internationale Raumstation ISS eingesetzt hatte, Zweifel an der bemannten Raumfahrt geäußert. Er habe den Eindruck, dass die Astronauten an Bord der ISS die meiste Zeit mit Wartungsarbeiten und der Überwachung von Experimenten verbrächten, was genau so gut von Robotern und Computern gemacht werde könne.

"Wir können unsere wissenschaftlichen Ziele billiger und mit einem geringeren Risiko für das Leben der Astronauten erzielen", sagte der Abgeordnete. Andere Kongressabgeordnete forderten die Raumfahrtbehörde NASA auf, mehr Geld und Ressourcen in die unbemannte Erforschung des Mars oder die Entwicklung neuer Teleskope zu investieren.(APA)

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