Mobilfunker arbeiten an UMTS-Evolution HSPDA bis 2006

20. Februar 2003, 13:47
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Datenübertragungsraten von bis zu 14 Megabit/Sekunde erwartet

Die weltweite Mobilfunkindustrie arbeitet bereits an der Weiterentwicklung der dritten Mobilfunkgeneration UMTS (Universal Mobile Telecommunication System). Obwohl UMTS in den meisten Ländern noch gar nicht gestartet ist, spricht man bei Ericsson und Nokia auf der Handymesse 3GSM in Cannes bereits von der nächsten UMTS-Generation. Die Technologie trägt das klingende Kürzel HSPDA (steht für "High Speed Packet Downlink Access) und soll, so die Gerüchte in Cannes, in Japan 2005 und in Europa 2006/2007 auf den Markt kommen.

"Weiterentwicklung von UMTS"

Bei HSPDA handle es sich aber nicht um eine neue Technologie, sondern vielmehr um eine "Weiterentwicklung innerhalb von UMTS", betont man bei Nokia. Vergleichbar ist diese Evolution mit der Weiterentwicklung der derzeit gängigen Handy-Technologie GSM zu GPRS, das bereits eine etwas schnellere Datenübertragung ermöglicht hat.

14 Megabit pro Sekunde

Mit HSPDA sollen in Zukunft Datenübertragungsraten von bis zu 14 Megabit pro Sekunde erreicht werden. Für den durchschnittlichen Kunden wird eine Übertragungsrate von rund 4 Megabit zur Verfügung stehen, was allerdings noch immer zehn Mal schneller sein wird, als die erste UMTS-Generation (348 Kilobit pro Sekunde).

Die Übertragungsraten

Zum Vergleich die Übertragungsraten der einzelnen Handytechnologien im Überblick (Übertragungsrate in Kilobit pro Sekunde - Kbps):

Technologie Übertragungsrate

  • GSM 9,6 Kbps
  • GPRS 40 - 50 Kbps
  • UMTS 348 Kbps
  • HSPDA 4.000 - 14.000 Kbps (APA)

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