Bauträger B.A.I. hält am Bauprojekt fest

20. Februar 2003, 13:35
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Gespräche über technische Umsetzbarkeit der Vorstellungen des Vereins Icomos Österreich laufen

Wien - Die B.A.I. (Bauträger Austria Immobilien) will an dem umstrittenen Bauprojekt Wien-Mitte festhalten. Das gab das Unternehmen am Donnerstag in einer Aussendung bekannt: "Wir denken nicht daran, von dem Projekt zurückzutreten, ganz im Gegenteil", so Pressesprecherin Christa Danner. Derzeit seien noch Gespräche mit der Stadt Wien im Laufen, in denen über die technische Umsetzbarkeit der Vorstellungen des Vereins Icomos Österreich beraten werde.

Bis Mitte März erwarte man ein Ergebnis, so Danner. Die Sorge der B.A.I. sei allerdings, dass die vorgeschlagene Höhenreduktion "zu einem dicken, massiven, unschönen und wirtschaftlich nicht mehr darstellbaren Gebäudekomplex an einem der wichtigsten zentrumsnahen Standorte" führe.

Die Durchführung des von Bürgermeister Michael Häupl (S) ins Spiel gebrachte Alternativprojektes - ein Einkaufszentrum ohne Bürotürme, vom B.A.I.-Partner Sonae alleine getragen - sei kein Thema, betonte Danner. Mit Sonae Imobiliaria bestehe eine jahrelange gute Partnerschaft, ein Alleingang sei für keinen der Beteiligten ein Thema.

Danner betonte auch, dass nach wie vor eine aufrechte Baugenehmigung vorliege. Ein noch ausständiges eisenbahnrechtliches Verfahren werde in nächster Zeit abgeschlossen: "Wir gehen davon aus, dass der Baubeginn spätestens im zweiten Quartal 2004 sein wird." (APA)

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