Spritpreise wieder gestiegen

20. Februar 2003, 13:33
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Benzin und Diesel um zwei Cent teurer - Größte Verteuerungen im Osten

Wien - Die Preise für Benzin und Diesel sind österreichweit durchschnittlich um 2 Cent pro Liter gestiegen. Sämtliche Preise im mittleren und unteren Segment sind von gestern auf heute angehoben worden, teilte der ÖAMTC am Donnerstag mit. Damit müssen heimische Autofahrer bei rund zwei Drittel der Tankstellen nun tiefer in die Taschen greifen.

Die Höchstpreise (Richtpreise an Markentankstellen mit Bedienung), die zuletzt am 11. Februar bei allen vier Spritsorten um 2 Cent erhöht wurden, bleiben indes unverändert.

Größte Verteuerungen im Osten

Überdurchschnittlich hoch sei die Preiserhöhung in den Bundesländern Niederösterreich, Wien und Burgenland ausgefallen, wie der ÖAMTC erhoben hat. Die Preise für Diesel und Eurosuper wurden im Durchschnitt um 3,5 Cent pro Liter erhöht. Über vergleichsweise geringere Preiserhöhungen berichtet der ÖAMTC für die westlichen Bundesländer. In Vorarlberg etwa, dem Bundesland mit dem höchsten Spritpreis-Niveau, seien die Preise kaum gestiegen.

"Sprit ist in Österreich generell um 2 Cent pro Liter teurer als im EU-Durchschnitt", weist der ÖAMTC auf den jüngsten EU-Nettopreis-Vergleich (ohne Steuern) hin. "Anstatt klammheimlich die Preise anzuheben, ist es höchst an der Zeit, die Preise in Richtung EU-Durchschnitt zu senken", appelliert der ÖAMTC an die heimische Mineralölwirtschaft. Österreich laufe derzeit Gefahr, im EU-Vergleich der Nettopreise zu den teuersten Ländern zu gehören.(APA)

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ÖAMTC

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