Kein Gegner für Onkel Dagobert

21. Februar 2003, 11:59
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Höchstgewinn in der österreichischen Lotto-Geschichte - Vorarlberger knackte 7,2 Millionen Euro Dreifachjackpot

Wien - Exakt sind es 7,164.511,40 Euro, um die ein Lottospieler aus Vorarlberg am Mittwochabend reicher geworden ist. Auf dem zweiten seiner vier Tipps stimmten die sechs Zahlen mit den gezogenen überein. Damit hat er zwar den größten je in Österreich erreichten Lottogewinn erzielt, im globalen Maßstab, etwa im Vergleich zu Dagobert Duck, ist der neu gewonnene Reichtum aber bescheiden.

Wird die Summe zum Beispiel in Ein-Cent-Münzen ausbezahlt, ergibt sich zwar das imposante Gewicht von 1647,84 Tonnen. Das Volumen dieser Münzen würde 202,08 Kubikmeter ausmachen. Ein würfelförmiger Geldspeicher wäre damit aber nur je 5,87 Meter breit und hoch - kein Vergleich zu Onkel Dagoberts Entenhausener Domizil.

Besser wäre es schon, die Kröten in Form von Ein-Euro-Münzen übereinander zu stapeln: Der Turm würde 15,22 Kilometer in die Höhe ragen. Als Alternative bietet sich ein Wechsel in Fünf-Euro-Scheine an. Legt man diese in einer Reihe auf, könnte man von Wien bis Linz auf Geld marschieren.

In Zukunft könnten Millionengewinne aber allwöchentlich werden, verriet Lotterien-Vorstand Leo Wallner am Donnerstag. In den nächsten Tagen werde es Gespräche mit anderen europäischen Lotto-Betreibern geben, bei denen die Einführung eines Euro-Lottos diskutiert wird. Interesse daran zeigt etwa Frankreich, konkreten Starttermin gibt es aber noch nicht.

Starten wird dagegen die neue Onlineplattform win2day, die diverse Glücksspiele nicht nur via Internet, sondern auch für das WAP-Handy bietet. (Michael Möseneder, DER STANDARD Printausgabe 21.2.2003)

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