AT&S führt Aktienrückkaufprogramm fort

20. Februar 2003, 09:40
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2,35 Prozent des Grundkapitals sollen ab 25. Februar zurückgekauft werden

Wien - Der steirische Leiterplattenhersteller AT&S setzt sein Aktienrückkaufprogramm fort. Der Vorstand hat Kraft Ermächtigung der Hauptversammlung vom Juli 2002 jetzt festgelegt, die nicht ausgenützte Quote von 2,35 Prozent des Grundkapitals ab 25. Februar 2003 rückzukaufen. Von der Rückkaufermächtigung betreffend 10 Prozent des Grundkapitals (2,8 Mio. Stückaktien) waren innerhalb der mit 5. Jänner 2003 ausgelaufenen Frist 7,65 Prozent (2,141.900 Stück) ausgenützt worden.

Das nunmehr beschlossene Aktienrückkaufprogramm ist bis 5. Jänner 2004 befristet. Der Aktienrückkauf soll laut AT&S-Sprecher Reinhard Oblak einerseits als Akquisitionswährung für größere Unternehmenskäufe verwendet werden, andererseits für eine Mitarbeiterbeteiligung und ein Stock-options-Programm.

Derzeit kein abschlussreifes Projekt

Bezüglich Akquisitionen beobachte AT&S laufend den Markt und führe Gespräche. Es gebe aber derzeit kein abschlussreifes Projekt.

AT&S will über den Verlauf des Aktienrückkaufs kontinuierlich auf freiwilliger Basis berichten. Zahl und Preis der rückgekauften Aktien werden laut Oblak monatlich auf der AT&S-Homepage veröffentlicht.

AT&S, die am Frankfurter Neuen Markt notieren, seien derzeit auf Grund der geopolitischen Situation unterbewertet, sagte Oblak. Der Schlusskurs von gestern, Mittwoch, lautete 8,18 Euro (minus 0,1 Prozent zum Vortag). Ab 24. März wird AT&S als einzige österreichische Aktie in den neuen Technologieindex TecDAX der Frankfurter Börse aufgenommen, in dem die 30 größten Technologieunternehmen vertreten sind. Bisher ist AT&S im Nemax-50-Index gelistet. (APA)

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