Palästinenser bei Militäraktion in Tulkarem erschossen

20. Februar 2003, 07:37
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Bewegungsfreiheit im Gaza-Streifen weiter eingeschränkt

Jerusalem - Israelische Besatzungssoldaten haben am Donnerstag im Flüchtlingslager von Tulkarem im Westjordanland einen 24-jährigen Palästinenser erschossen. Ein Armeesprecher erklärte, der Mann sei bewaffnet gewesen, nach palästinensischen Angaben dagegen soll es sich um einen unbewaffneten Hamas-Anhänger gehandelt haben. Die israelischen Truppen waren am Morgen nach Tulkarem eingerückt, offenbar auf der Suche nach mutmaßlichen Extremisten.

Im Gaza-Streifen teilte die israelische Armee die Küstenregion in drei Teile und schränkte auf diese Weise die Bewegungsfreiheit der Palästinenser erheblich ein. Die Operation sei eine Reaktion auf den Raketenangriff vom Mittwoch, erklärten die Streitkräfte. Palästinenser hatten vom Gaza-Streifen aus mehrere Kassam-Raketen auf die israelische Stadt Sderot abgefeuert und mindestens eine Person verletzt. (APA/AP)

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