Wissen: Statt Gehalt Geld vom Staat

11. August 2008, 18:09
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Jeder unselbstständig Erwerbstätige und jeder freie Dienstnehmer, der ein Einkommen über der Geringfügigkeitsgrenze erzielt, hat bei Arbeitslosigkeit Anspruch auf "Arbeitslosengeld"

Jeder in Österreich unselbstständig Erwerbstätige und neuerdings auch jeder freie Dienstnehmer, der ein Einkommen über der Geringfügigkeitsgrenze (349 Euro brutto pro Monat) erzielt, hat bei Arbeitslosigkeit Anspruch auf "Arbeitslosengeld" . Ab 2009 können sich auch Unternehmer freiwillig in die Arbeitslosenversicherung begeben.

Die Bezugsdauer kann - je nach Voraussetzungen (Beschäftigungsdauer, Lebensalter u. a.) - 20, 30, 39 oder 52 Wochen umfassen. Der Anspruch muss beim Arbeitsmarktservice geltend gemacht werden, sobald man den Job verliert oder aufgibt. Der Grundbetrag des Arbeitslosengeldes beträgt 55 Prozent des Nettoeinkommens (das "gedeckelte" , also maximale Arbeitslosengeld liegt dabei bei 1253,10 Euro netto pro Monat). Unter bestimmten Voraussetzungen, wenn der Grundbetrag niedriger als der Ausgleichszulagenrichtsatz ist, gebührt ein Ergänzungsbetrag bis 60 Prozent bzw. 80 Prozent des täglichen Nettoeinkommens. Pro Kind im Haushalt erhöht sich das Arbeitslosengeld um 97 Cent täglich. (szem, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 12.8.2008)

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