Schweiz: Entwarnung nach Panne in Kernkraftwerk Leibstadt

11. August 2008, 16:27
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Keine gesundheitlichen Folgen für vier Mitarbeiter, die radioaktive Stoffe einatmeten

Leibstadt - Der Zwischenfall im Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) im Schweizer Kanton Aargau vom vergangenen Donnerstag hat nach Angaben der Betreiber keine gesundheitlichen Folgen für die betroffenen Mitarbeiter. Statt der zunächst gemeldeten zwei hätten insgesamt vier Mitarbeiter radioaktive Stoffe eingeatmet, teilte die Kernkraftwerk Leibstadt AG am Montag mit. Sie seien eingehend medizinisch untersucht worden. Gesundheitliche Schäden könnten ausgeschlossen werden.

Zu dem Vorfall war es während Instandhaltungsarbeiten im Primärraum des Kraftwerks gekommen. Mitarbeiter hätten Schleifarbeiten an einer der Umwälzleitungen des Reaktors vorgenommen. Mit dem Schleifstaub seien Aerosole ausgetreten. Die von den Mitarbeitern eingeatmete Dosis habe weniger als ein Zwanzigstel der gesetzlich erlaubten Jahresdosis für beruflich strahlenexponierte Menschen betragen, hieß es weiter. Alle vier seien bereits wieder im Dienst. Auch 47 weitere Mitarbeiter waren vorsorglich untersucht worden. (APA/dpa)

 

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