Aufregende Nacht für Sterngucker

12. August 2008, 09:39
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Meteorschauer der Perseïden regnete vom Himmel - Bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde

Frankfurt - Himmelsbeobachter konnten sich in der Nacht auf Dienstag über ereignisreiche Stunden freuen: Zwischen Sonnenuntergang und den frühen Morgenstunden durften zumindest jene, die freie Sicht auf den Sternenhimmel hatten, den alljährlichen Perseïdenschauer erleben. Zum Maximum des Sternschnuppen-Regens rechneten Astronomen mit rund 100 Meteoren pro Stunde.

Staub von Swift-Tuttle

Quelle dieses Meteor-Schauers ist der Komet Swift-Tuttle. Obwohl der Himmelskörper sich zur Zeit jenseit der Uranus-Umlaufbahn befindet, reicht sein Schweif an Trümmerteilen bis zur Erdumlaufbahn. Jedes Jahr im August durchquert unser Planet die Teilchenwolke und wird dabei von kleinsten Partikeln beschossen.

Einige der Staubkörner treffen mit einer Geschwindigkeit von über 215.000 Kilometer pro Stunde auf die Atmosphäre. Bei diesem Tempo glühen selbst kleinste Teilchen in hellem Licht auf, wenn sie desintegrieren. Ihren Namen leiten die Perseïden vom Sternbild Perseus ab, dem die Sternschnuppen zu entströmen scheinen. (APA/red)

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    Himmelsschauer können heute Nacht Sternschnuppen zählen. Vor allem außerhalb der städtischen Dunstglocken dürfte das Wetter in den meisten Landesteilen eine freie Sicht gewährleisten.

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