Roswitha Haftmann-Preis 2009 geht an Malerin Vija Celmins

11. August 2008, 14:04
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Mit 150.000 Schweizer Franken dotiert

Zürich - Die amerikanisch-lettische Malerin Vija Celmins erhält den Roswitha Haftmann-Preis 2009. Die mit 150.000 Schweizer Franken (rund 92.000 Euro) dotierte Auszeichnung ist nach Angaben der gleichnamigen Stiftung der höchstdotierte Kunstpreis Europas. Celmins, die 1938 im lettischen Riga geboren wurde und heute in New York lebt, verstehe es meisterhaft, "die Stärken eines jeden Mediums für sich einzusetzen", teilte das Kunsthaus Zürich, Mitglied des Stiftungsrats, am Montag mit. Die Malerin werde den Preis im Mai 2009 bei einer Feierstunde im Kunsthaus entgegen nehmen.

Vorgängerinnen: Maria Lassnig, Mona Hatoum

Celmins ist nach Maria Lassnig und Mona Hatoum die dritte Künstlerin, die die Auszeichnung erhält. Weitere Preisträger waren etwa Jeff Wall, das Schweizer Künstler-Duo Peter Fischli und David Weiss sowie zuletzt der schottische Videokünstler Douglas Gordon.

Der Roswitha Haftmann-Preis geht auf eine Stiftung der gleichnamigen Zürcher Galeristin (1927-1998) zurück. Haftmann hatte verfügt, lebende Künstler mit einem "namhaften Betrag" zu ehren. Seit 2001 wird der Preis alle ein bis drei Jahre verliehen. (APA/dpa)

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