Kärnten: Urlauberin am Millstätter See vermisst

11. August 2008, 10:22
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50-jährige Deutsche ist beim Schwimmen untergegangen - Polizei geht von tödlichem Badeunfall aus - Suche ist im Gang

Klagenfurt - Eine 50 Jahre alte Urlauberin aus Deutschland ist am Sonntagabend beim Schwimmen im Millstätter See in Kärnten untergegangen. Ihr Leichnam wurde noch nicht gefunden, das Wasser ist an der Unfallstelle bis zu 120 Meter tief. Die Polizei geht von einem Badeunfall mit tödlichem Ausgang aus. Die Suche wurde am Montagvormittag fortgesetzt.

Die Frau wollte gegen 19.30 Uhr den See gemeinsam mit ihrem Ehemann auf Höhe des östlichen Ortsendes von Millstatt durchschwimmen. Nach etwa 200 Metern war sie plötzlich verschwunden. Die sofort eingeleitete Suchaktion, an der die lokale freiwillige Feuerwehr, die Wasserrettung sowie Taucher der Berufsfeuerwehr Klagenfurt beteiligt waren, blieb am Sonntagabend erfolglos.

"Unsere Leute können nur bis zu einer Tiefe von 40 Metern tauchen", sagte Wolfgang Germ, Sprecher der Berufsfeuerwehr Klagenfurt auf Anfrage der APA. Die freiwillige Feuerwehr setze zwar die oberflächliche Suche nach der Vermissten fort. "Dass der Körper wieder auftreibt ist wegen der im See herrschenden Wassertemperaturen aber unwahrscheinlich", meinte Germ. Es bestünde allerdings noch die Suchmöglichkeit mit einer Spezialkamera, diese sei allerdings sehr kostenintensiv, erklärte der Feuerwehrsprecher. (APA)

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