MOL-Chef freut sich über OMV-Absage

10. August 2008, 20:23
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Laut einem Magazinbericht will MOL-Chef Zsolt die "zahlreichen unberechtigten und exzessiven Attacken seitens der OMV" abhaken

Wien - Das Management des ungarischen Energiekonzerns MOL reagierte erleichtert auf die Erklärung der OMV, von einem Zusammenschluss abzusehen, berichtet das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe.

"Wir gratulieren der OMV, dass sie spät aber doch zur Einsicht gekommen ist, dass wir mit unserer Einschätzung der Wettbewerbsproblematik von Beginn an Recht hatten. Die Frage der Verantwortung für die unglücklichen Vorgangsweisen und den für beide Unternehmen verursachten Schaden ist nicht unsere Sache, wird MOL-Chef Zsolt Hernadi zitiert, der laut "profil" erstmals öffentlich zur Absage der OMV Stellung genommen hat. Die Kritik an der Europäischen Kommission teile man in der MOL nicht, zumal die Wettbewerbsbehörde absolut korrekte und professionelle Arbeit geleistet habe.

Im Nachhinein sieht Hernadi auch seine von vielen Seiten kritisierte Verteidigungsstrategie bestätigt: "Es hat sich nun eindeutig erwiesen, dass wir mit unserer Verteidigung richtig lagen und die Interessen unserer Aktionäre geschützt haben. Die zahlreichen unberechtigten und exzessiven Attacken seitens der OMV und unseren Erfolg im Übernahmekampf haken wir ab." Betreffend die 20 Prozent der OMV an MOL werde es zu einer für beide Seiten befriedigenden Lösung kommen, so Hernadi. (APA)

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