Mindestens 13 Tote bei Anschlägen

10. August 2008, 19:55
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Mehrere Attentate in verschiedenen Städten - Vier Iraker und ein US-Soldat in Bagdad getötet - Zahlreiche Verletzte

Bagdad - Mehrere blutige Anschläge haben am Sonntag die Verhandlungen zwischen dem Irak und den USA über einen langfristigen Sicherheitspakt überschattet. Dabei wurden mindestens 13 Menschen getötet. Am Sonntagabend sprengte sich ein Selbstmordattentäter in Tarmiya, 50 Kilometer nördlich von Bagdad, in die Luft. Vier Passanten und ein US-Soldat wurden getötet.

Die Einheit des Soldaten wurde zum Ort einer Bombenexplosion gerufen. Als sie dort eintraf, zündete der Selbstmordattentäter seinen Sprengsatz. Dabei wurden nach Militärangaben auch mindestens 24 Menschen verletzt, unter ihnen zwei US-Soldaten und ein Dolmetscher. Weitere Anschläge wurden am Sonntag aus einem schiitischen Stadtteil in Bagdad und aus der kurdischen Stadt Khanakin nahe der Grenze zum Iran gemeldet. (APA/AP)

 

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