Armee: Einigung auf Hilfskorridor

10. August 2008, 13:13
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Flucht nach Russland oder Georgien möglich

Moskau/Tiflis - Russland und Georgien wollen laut Medienberichten zwei Hilfskorridore einrichten, über die Verletzte und Flüchtlinge aus Südossetien gebracht werden sollen. Unter Berufung auf die russische Armee berichtete die Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Sonntag, dass eine entsprechende Einigung zwischen Moskau und Tiflis erzielt worden sei. Georgische und ossetische Flüchtlinge sollen über die Korridore demnach aus der Krisenregion in den Norden nach Russland oder in den Süden nach Georgien gebracht werden.

Das UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR forderte die Konfliktparteien auf, Hilfsorganisationen in die Krisenregion zu lassen. Es sei wichtig, dass die Helfer zu den "betroffenen und vertriebenen" Menschen gelassen würden, sagte Hochkommissar Antonio Guterres in Genf. Beide Seiten müssten "humanitäre Prinzipien respektieren und den Schutz und die Sicherheit der Zivilisten gewährleisten". (APA/AFP)

 

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