Weiterhin Internet-Zensur für Olympia-Reporter

10. August 2008, 11:19
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Vertreter Chinas als auch IOC hatten zugesichert, für die Berichterstattung ausländischer Reporter werde es keine Zensur geben

Auch nach Beginn der Olympischen Spiele hat die chinesische Regierung den Internetzugang für ausländische Journalisten beschränkt. Websites zu den Protesten am Platz des Himmlischen Friedens, zu Taiwan, Tibet und dem Dalai Lama konnten am Samstag nicht aufgerufen werden. Bei einer Anfrage nach der Meditationsbewegung Falun Gong wurde die Suchmaschine sogar mehrere Minuten lang komplett blockiert.

Leere Versprechen

Nach Protesten hatten die Behörden vor rund einer Woche einige Seiten freigegeben. Sowohl Vertreter Chinas als auch des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hatten vor den Spielen zugesichert, für die Berichterstattung akkreditierter ausländischer Reporter werde es keine Zensur geben.

"Abgesehen von ein paar Seiten"

Wang Wei vom Organisationskomitee der Spiele in Peking (BOCOG) erklärte am Samstag, China habe freien Zugang zum Internet zugesagt, "abgesehen von ein paar (Seiten), die unsere nationale Sicherheit gefährden würden und nicht gut für die gesunde Entwicklung unserer Jugend wären". Wie in jedem anderen Land gebe es in China einige Beschränkungen. IOC-Sprecherin Giselle Davies riet den Journalisten, den Druck deswegen aufrechtzuerhalten. (APA/AP)

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