Bush traf Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao

10. August 2008, 10:33
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Neuer Appell für Religionsfreiheit: Kein Staat und kein Bürger "sollte den Einfluss der Liebe zu einer Religion fürchten"

Peking - Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao und US-Präsident George W. Bush sind am Sonntag in Peking zusammengetroffen. Bei dem Gespräch im Machtzentrum Zhongnanhai und einem anschließenden Mittagessen dürfte es auch um die Eskalation der Gewalt in der Region Südossetien im Kaukasus gehen. Bush hatte am Vortag explizit ein Ende der russischen Bombenangriffe und wie China einen sofortigen Waffenstillstand gefordert, um die internationalen Vermittlungsbemühungen voranzubringen.

 

Zuvor hatte sich der US-Präsident nach einem Besuch der Sonntagsmesse in einer Pekinger Kirche für Religionsfreiheit eingesetzt. Vor der protestantischen Kuanjie-Kirche zeigte sich Bush erfreut über den Gottesdienst und sagte, kein Staat und kein Bürger "sollte den Einfluss der Liebe zu einer Religion fürchten". In seiner wöchentlichen Radioadresse sagte Bush, während seiner Visite in China "Amerikas tiefe Sorge über Freiheit und Menschenrechte" zu äußern.

Bei einem Besuch der olympischen Schwimmwettbewerbe erlebte Bush am Vormittag auch, wie Schwimm-Superstar Michael Phelps aus den USA mit einem Weltrekord über 400 Meter Lagen Gold holte. Am Abend wollte der US-Präsident noch als Zuschauer am Basketballspiel der US-Männer gegen China teilnehmen. (APA/dpa)

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