Bush fordert Religionsfreiheit

10. August 2008, 07:51
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US-Präsident besucht Kirche in Peking - Treffen mit Staats- und Parteichef Hu Jintao

Peking - Der amerikanische Präsident George W. Bush hat sich nach einem Besuch der Sonntagsmesse in einer Pekinger Kirche für Religionsfreiheit eingesetzt. Vor der protestantischen Kuanjie-Kirche zeigte sich Bush erfreut über den Gottesdienst und sagte, kein Staat und kein Bürger "sollte den Einfluss der Liebe zu einer Religion fürchten". Auf dem Programm seines viertägigen Peking-Besuches stand am Mittag ein Treffen mit Staats- und Parteichef Hu Jintao.

In seiner wöchentlichen Radioadresse sagte Bush, während seiner Visite aus Anlass der Olympischen Spielen "äußere ich Amerikas tiefe Sorge über Freiheit und Menschenrechte in China". Seine Erlebnisse in Peking hätten ihn in seinem Glauben bestärkt, dass Menschen, die frei ihre Meinung äußerten oder ihrer Religion nachgingen, "keine Bedrohung für die Zukunft Chinas sind". Er zeigte sich beeindruckt über die Veränderungen des Landes.

In seinem Treffen mit Hu Jintao wird es voraussichtlich auch um die Eskalation der Gewalt in der Region Südossetien im Kaukasus gehen. Bush hatte am Vortag explizit ein Ende des russischen Bombenangriffe und wie China einen sofortigen Waffenstillstand gefordert, um die Vermittlungsbemühungen voranzubringen. (APA/dpa)

 

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