Nagasaki gedachte des US-Atombombenabwurf vor 63 Jahren

9. August 2008, 14:46
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Japan bekräftigt Anti-Kernwaffen-Prinzipien - An der Gedenkveranstaltung nahm auch Japans Regierungschef Yasuo Fukuda und Vertreter aus acht Staaten teil

Tokio - Mit einer Schweigeminute haben mehr als 5.000 Menschen am Samstag im südjapanischen Nagasaki des US-Atombombenabwurfs auf die Stadt vor 63 Jahren gedacht. In seiner Gedenkrede rief Bürgermeister Tomihisa Taue die Führer der Welt auf, auf Atomwaffen zu verzichten. Als eine Nation, die einst von Atomwaffen verwüstet wurde, "hat Japan den Auftrag und die Pflicht, die Initiative zur Abschaffung nuklearer Waffen zu ergreifen", sagte Taue.

An der Gedenkveranstaltung nahm auch Japans Regierungschef Yasuo Fukuda zusammen mit Vertretern aus acht Staaten teil. In einer Rede versprach er, an den drei Prinzipien Japans festzuhalten, Atomwaffen weder zu produzieren, zu besitzen noch ihre Stationierung im Land zu erlauben.

Bei dem Atombombenabwurf der USA auf Nagasaki am Ende des Zweiten Weltkriegs am 9. August 1945 starben über 70.000 Menschen. Es war die zweite und bisher letzte Atombombe, die jemals im Krieg eingesetzt wurde. Die erste Atombombe fiel am 6. August 1945 auf Hiroshima im Westen Japans. Dort starben rund 140.000 Menschen. Japan kapitulierte wenige Tage später am 15. August 1945. Damit war der Zweite Weltkrieg beendet. Auch Jahrzehnte nach den Atombombenabwürfen sterben jährlich noch Tausende an den Spätfolgen der atomaren Strahlung wie Leukämie oder anderen Formen von Krebs. (APA/dpa)

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    Bei dem Atombombenabwurf der USA auf Nagasaki am Ende des Zweiten Weltkriegs am 9. August 1945 starben über 70.000 Menschen.

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