Problematische Farbenspiele

8. August 2008, 19:25
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Herren patzten bei Fête Rouge

Feste unter ein Outfit-Motto zu stellen ist meist ein sicherer "Bringer". Denn dass Uniformität gemeinschaftsbildend wirkt, ist keine neue Erkenntnis. Doch mit dem Zauber der Monochrom-Montur über das ganze Farbspektrum wandern zu wollen, ist problematisch: Fêtes Blanches gibt es zwar zuhauf - und sie funktionieren genau so gut wie das Gegenmotto Fête Noir: Schwarz zu tragen traut sich fast jeder.

Ein bisserl schwerer tat sich Donnerstagabend ein Getränkehersteller, der im Wiener "Sand in the City" zur Fête Rouge bat: Die Damen gaben sich Mühe, aber die Herren patzten meist: Von textiler Homogenität war weder beim Volk noch bei den Promis (u. a. Fotograf Manfred Baumann und Balaton-Combo-Mitglied Peter Pansky) viel zu spüren. Ähnlich wird es nächste Woche wohl bei der Fête Verte eines Onlineshops zugehen. Dabei ist Grün maskuliner als Pink: Bei der Fête Magenta eines Telekomanbieters wagte es dem Vernehmen nach kein einziger Mann, dem Dresscode zu folgen. (rott/DER STANDARD, Printausgabe, 9./10.8.2008)

 

  • Von textiler Homogenität war weder beim Volk noch bei den Promis viel
zu spüren.
    campari

    Von textiler Homogenität war weder beim Volk noch bei den Promis viel zu spüren.

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