Durchschnittlicher Mac kostet doppelt soviel wie durchschnittlicher PC

7. August 2008, 13:08
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Dennoch wächst Apple schneller als der Markt - Größere Verbreitung der Macs müsse laut Experten jedoch zwangsläufig zu niedrigeren Preisen führen

Laut einer aktuellen Studie der NPD Group geben Konsumenten im Schnitt für einen neuen Mac zweimal soviel aus wie für einen neuen Windows-PC. 

Lag im Juni 2006 der durchschnittliche Preis von verkauften Windows-Notebooks noch bei 877 US-Dollar, liegt er heute nur noch bei 700 US-Dollar. Für Apple-Laptops wurden indes im Schnitt ungebrochen über 1.500 Dollar ausgegeben.

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Bei Standrechnern ist die Differenz gar noch deutlicher. PCs gehen für etwa 550 Dollar über die Ladentheke, Macs für 1.000 Dollar mehr. Dabei übertrumpfen die günstigeren PCs laut den Analysten die teureren Macs oft in Sachen Ausstattung.

Nicht nötig?

Obwohl PCs zunehmend preiswerter geworden sind und Macs wie gehabt die Preiselite bilden, dürfte es momentan kaum Gründe für Apple geben, daran etwas zu ändern. Der Hersteller aus Cupertino hat seinen Marktanteil mittlerweile auf 8 Prozent geschraubt, die eigene Computersparte wächst schneller als der Markt.

Wende in Sicht

Allerdings könnte sich Apples Preisstrategie gerade wegen der wachsenden Marktanteile schon bald ändern, meint etwa das Branchenmagazin eWeek. Überschreite man die 8,5 Prozentmarke, müsse zwangsläufig der Preis fallen, um weiter wachsen zu können. Ansonsten werde man die breite Masse nicht erreichen können. (zw)

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