Aus Hochsicherheits-Vitrine gestohlen: Sisi-Stern wieder aufgetaucht

7. August 2008, 11:26
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Haarschmuck wurde vor zehn Jahren in Schönbrunn gestohlen - In Kanada wurde er wieder gefunden

Wien - Der vor zehn Jahren in Schloss Schönbrunn gestohlene Sisi-Stern ist wieder in Wien: Der Stern, den Kaiserin Elisabeth als Haarschmuck auf dem Porträt von Franz Xaver Winterhalter trug, wurde vor etwa einem Jahr in Winnipeg in Kanada gefunden. Ein 35-jähriger Kanadier wurde für diesen und weitere Diebstähle zu acht Jahren Haft verurteilt. Die kanadischen Behörden haben das Schmuckstück nun retourniert.

Der Stern ist im Juni 1998 während der Ausstellung zum 100. Todestag Elisabeth aus einer Hochsicherheitsvitrine gestohlen und durch ein Duplikat ersetzt worden. Der Diebstahl der Leihgabe einer privaten Eigentümerin wurde erst nach ungefähr einem Monat bemerkt.

Der Mann ist bei der Polizei als Meisterdieb bekannt. Er wurde im Jänner 2007 nach einem 500.000-Dollar-Coup in einer kanadischen Bank verhaftet. Nach Hinweisen aus Österreich wurde schließlich der Sisi-Stern im Haus von seiner Großmutter sichergestellt.

Die Uniqa-Versicherung, die zu diesem Zeitpunkt bereits den Schaden ersetzt hat, ist vorläufig Eigentümerin des Sisi-Sterns. Sie will das Schmuckstück jedoch der ehemaligen Besitzerin auf deren Wunsch zurückgeben. Der Stern wurde von Hofjuwelier Köchert angefertigt. Kaiserin Elisabeth hat einige davon an ihre Hofdamen verschenkt. Von den  Sisi-Sternen existieren  27 Stück. Der in Schönbrunn gestohlene Stern war zu einer Brosche umgearbeitet worden. (APA)

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    Die kanadische Staatsanwaeltin Sheila Leinburd übergibt in Wien den gestohlenen Sisi-Stern an den Vorstand der UNIQA-Versicherung Johannes Hajek

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    Der berühmte Haarstern von Kaiserin Sisi wurde vor zehn Jahren aus einer Sicherheitsvitrine im Schloss Schönbrunn gestohlen

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