PWO sieht Prognose gefährdet

6. August 2008, 14:44
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Probleme bei den Auslandstöchtern in Mexiko und Tschechien könnten die Ergebnisprognosen des deutschen Autozulieferers in Gefahr bringen

Frankfurt - Der schleppende Anlauf neuer Serienproduktionen in Mexiko und Tschechien könnte die Ergebnisprognose des deutschen Autozulieferers Progress-Werk Oberkirch (PWO) in Gefahr bringen. Das Ziel, den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) um knapp acht Prozent zu steigern, sei ambitioniert, aber erreichbar, teilte das auf Autoelektronik, Karosserieteile und Fahrwerke spezialisierte Unternehmen am Mittwoch mit. Der Umsatz soll im laufenden Jahr ebenfalls um rund acht Prozent auf 280 Mio. Euro steigen.

Im zweiten Quartal schrumpfte das EBIT wegen der Probleme im Ausland auf 4,4 von 5,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz legte um sieben Prozent auf 71,7 Mio. Euro zu.

Im zweiten Halbjahr werde die Firma die Töchter stärker an die Kandare nehmen und ein deutlich besseres Ergebnis erzielen, sagte eine Sprecherin. In Tschechien fertigt PWO Sitzkomponenten, in Mexiko Metallteile für Bremsen.

Für 2010 stellte der Autozulieferer bei einem Umsatz von 350 Mio. Euro ein Ergebnis von mehr als 25 Mio. Euro in Aussicht. (APA/Reuters)

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