Prinz Philip lässt Gerüchte über Krebserkrankung zurückweisen

6. August 2008, 14:11
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Beschwerde beim Presserat angekündigt - Der Bericht sei falsch und stelle eine schwere Verletzung der Privatsphäre dar

London - Das britische Königshaus hat Gerüchte über eine Prostatakrebserkrankung Prinz Philips entschieden zurückgewiesen. Entsprechende Medienberichte seien unwahr und man werde dagegen beim Presserat Beschwerde einlegen, erklärte der Buckingham Palast. Üblicherweise kommentiert das Königshaus Gerüchte über die Familie nicht. Von dieser Haltung sei man abgewichen, weil der Bericht des "Evening Standard" über den 87 Jahre alten Philip weite Verbreitung gefunden habe, hieß es.

Die Londoner Zeitung hatte sich auf nicht namentlich genannte Ärzte berufen. Demnach soll die Erkrankung Philips bei Untersuchungen im April entdeckt worden sein, als sich der Prinz wegen einer Infektion überraschend drei Tage ins Krankenhaus begeben hatte. Der Bericht sei falsch und stelle eine schwere Verletzung der Privatsphäre des Philips dar, erklärte das Königshaus. Seit dem Krankenhausaufenthalt im April begleitete der Prinz die Königin wie gewöhnlich auf mehreren Reisen und bei offiziellen Terminen.

Prinz Philip ist seit 1947 mit Elizabeth verheiratet. Er ist ein Spross der königlichen Familie Griechenlands, verzichtete jedoch auf seinen Titel, als er im Jahr seiner Hochzeit britischer Staatsbürger wurde. 1939 trat er der britischen Marine bei und kämpfte während des Zweiten Weltkriegs gegen Nazi-Deutschland. Als Elizabeth die Thronfolge antrat, gab er seine Armeelaufbahn auf, um die Königin fortan in ihren Aufgaben zu unterstützen. (APA)

 

 

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    Elizabeth II und Ehemann Prinz Philip

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