Chronologie von Anschlägen in der Türkei

6. August 2008, 09:35
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Chronik der schwersten Attentate


Ankara - Die Türkei wurde erneut von Anschlägen
erschüttert. Im Folgenden eine Chronik der schwersten Attentate in
dem Land in jüngster Zeit.

  • 27. Juli 2008: 17 Menschen werden getötet und mehr als 150 weitere verletzt, als in Istanbul zwei Sprengsätze explodieren.
  • 9. Juli 2008: Drei Polizisten werden bei einem Angriff auf das US-Konsulat in Istanbul getötet.
  • 3. Januar 2008: In der Großstadt Diyarbakir im Osten werden bei einem Anschlag fünf Schüler getötet und weitere 110 Menschen verletzt.
  • 22. Mai 2007: Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Einkaufszentrum in Ankara werden sechs Türken getötet, 91 weitere werden verletzt.
  • 12. September 2006: Bei einem Bombenanschlag werden in Diyarbakir zehn Menschen getötet, darunter acht Kinder.
  • 28. August 2006: Im südtürkischen Antalya werden bei einem Attentat drei Menschen getötet und 87 weitere verletzt. Die Kurdischen Befreiungsfalken (TAK) bekennen sich zu der Tat.
  • 27. August 2006: Sieben Briten und sechs Türken werden verletzt, als ihr Kleinbus im Küstenort Marmaris in die Luft gesprengt wird.
  • 25. Juni 2006: Bei einem Anschlag in einem Urlaubergebiet rund 100 Kilometer westlich von Antalya werden vier Menschen getötet und weitere 28 verletzt. Die TAK bekennen sich.
  • 6. Juli 2005: Fünf Menschen werden bei einem Anschlag auf einen Minibus in dem Ferienort Kusadasi im Westen getötet. Unter den Opfern sind eine britische und eine irische Frau.
  • 2. Juli 2006: Kurdische Freiheitskämpfer zünden eine Bombe in einem Zug in der östlichen Provinz Bingöl. Sechs Menschen werden getötet, 15 weitere verletzt.
  • 24. Juni 2004: Vor einem Besuch von US-Präsident Bush verüben Unbekannte einen Bombenanschlag in Istanbul. Vier Menschen werden getötet und 15 weitere verletzt.
  • 20. November 2003: 32 Menschen werden getötet und zahlreiche weitere verletzt, als Al-Kaida-Extremisten binnen fünf Tagen zum zweiten Mal zuschlugen und zwei Attentate auf britische Ziele in Istanbul verübten. Die Landeszentrale der Bank HSBC wird zerstört, das britische Konsulat beschädigt.
  • 15. November 2003: Autobomben zerstören zwei Synagogen in Istanbul. 30 Menschen werden getötet, 146 weitere verletzt. Al-Kaida bekennt sich zu den Anschlägen. (APA/ag.)

 

 

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