Entführte italienische Entwicklungshelfer in Somalia frei

5. August 2008, 19:38
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Frattini: Geiseln auf dem Weg nach Nairobi

Rom - Zwei im Mai in Somalia entführte italienische Entwicklungshelfer sind wieder frei, wie Außenminister Franco Frattini am Dienstag in Rom erklärte. Die beiden Entwicklungshelfer Iolanda Occhipinti and Giuliano Paganini seien frei und wohlauf und säßen nun in einem Flugzeug nach Nairobi in Kenia, sagte Frattini im Parlament. Beide waren in einem Dorf rund 70 Kilometer südlich der Hauptstadt Mogadischu zusammen mit einem somalischen Kollegen von schwerbewaffneten Bandenmitgliedern entführt worden.

"Ich habe mit meiner Mutter gesprochen", sagte Occhipintis Sohn Gianni Tumino der Nachrichtenagentur ANSA. "Sie sagte mir, dass es ihr gut geht." Die beiden Entwicklungshelfer arbeiteten für die Organisation Cooperazione Italiana Nord Sud.

Noch immer entführt sind in Somalia zwei deutsche Segler. Das Paar - ein 63 Jahre alter Mann und seine 51 Jahre alte Lebensgefährtin - war Ende Juni von seiner Jacht vor der Küste von Somalia verschleppt worden. Nach Informationen des "Spiegels" verlangen die Entführer ein Lösegeld in Millionenhöhe. (APA/AP)

 

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