"Meine Zeichnungen waren immer beschissen"

5. August 2008, 12:42
  • Artikelbild
    fotos: wenzel müller

    "Heute herrscht bei Ballannahme, Verarbeitung und Weitergabe eine unglaubliche Zeit- und Raumknappheit. Es passieren viele kurze, schnelle Dinge in einer extrem hohen Intensität."

     

  • Artikelbild

    Inhalte der aktuellen Ausgabe (Nr. 35, August/September 2008) - ab sofort österreichweit sowie im deutschen und Schweizer Bahnhofsbuchhandel erhältlich:

    Schwerpunkt: Taktik - Wie der Fußball zum System fand

    Geschichte der Spielsysteme
    Pyramiden und andere Weltwunder
    EM-Erkenntnisse
    Spanische Veredelung und der Bedeutungsverlust des Zehners
    Totaalvoetbal
    Wie Michels, Cruyff und Co. den modernen Fußball revolutionierten
    Didi Kühbauer im Interview
    »Mit Taktik hatten wir nicht viel am Hut«

    Tempowechsel
    Neulengbach-Trainerin Olga Hutter sieht einigen Aufholbedarf

    Außerdem in der neuen Ausgabe:

    Rieder Rebell
    Andreas Bammer über Fantum, Lizenzverkauf und seine Punk-Vergangenheit
    In Gottes Hand
    Ex-Sturm-Legionär Charles Amoah sucht nach neuen Zielen
    Neue Hoffnung
    Nach der EM-Pause will der Cup mit neuem Modus durchstarten
    Unterm Hakenkreuz
    Mauthausener KZ-Schergen als Herbstmeister in der Landesliga
    Kleine Osterweiterung
    Wie der FC Vaduz die Schweizer Super League bereichern will
    Raute im Herzen
    Interview mit dem jüdischen Intellektuellen und HSV-Fan Moshe Zimmermann
    Der Schatten von Córdoba
    Argentina 1978 steht auch für Folter und Mord

    Stuart Clarkes Football Classics
    Blair and Friends Leave the Stage
    Spiel mit dem Feuer
    Die Pyrotechnik-Diskussion lebt wieder auf
    Fans gegen Migranten
    Unruhen in Brüssel könnten jederzeit wieder aufflammen
    Homer der Ultras
    »I Furiosi«-Autor Nanni Balestrini im Interview
    Dr. Pennwieser
    Sex vor dem Spiel
    Es war einmal...
    Vor 50 Jahren besiegte der Wiener Sport-Club Juventus 7:0
    Groundhopping
    Pilsener Schützenfest, Platzsturm in Magdeburg und ein VIP-Reifenhändler
    ballesterer fm-Barometer
    Plautz, die Neger und Hedl, der zivile Stürmer

     

     

     

Hans Meyer gilt als einer der großen Taktik­füchse des deutschen Fußballs. Ein Gespräch über die Relativität von Spiel­systemen, die DDR-Fußballschule und zu tief stehende Österreicher

ballesterer fm: Eine interessante Europameisterschaft liegt hinter uns. Was waren die wichtigsten Erkenntnisse, die Sie daraus gezogen haben und wie viele Spiele haben Sie gesehen?

Hans Meyer: Fast alle. Bei drei Spielen war ich im Stadion, leider waren es mit die schlechtesten. Ich habe Österreich gegen Deutschland miterlebt, den Nichtangriffspakt zwischen Kroatien und der Türkei sowie das Viertelfinale Spanien gegen Italien, wo sehr viel Neutralisation und Inaktivität seitens der Italiener dabei war. Allgemein habe ich diese Europameisterschaft bei sehr, sehr vielen Spielen richtig genossen. Ich kann mich an kein Turnier erinnern, das in der Vorrunde so wenig von Taktieren bestimmt war wie dieses. Vielleicht hat dieser Trend damit zu tun, dass die Favoritenrollen bei einer EM nicht so klar verteilt sind. Bei einer WM werden die Außenseiter, auch wenn der Trainer noch so moderne Auffassungen von Fußball vertritt, nicht vorne draufgehen und früh attackieren, sondern es - wie Österreich übrigens - eher vorsichtig angehen.

Sie sprechen das letzte Gruppenspiel bei diesem Turnier gegen Deutschland an?

Da war ich ein bisschen enttäuscht. Österreich hatte sich dank des späten Tores gegen Polen eine zu diesem Zeitpunkt nicht mehr erwartete Möglichkeit erspielt. Gegen Deutschland wirkten sie mir zu wenig risikobewusst. Was sie mit dieser Spielweise, die Mannschaft in der eigenen Hälfte so massiv aufzustellen, bewirken wollten, war natürlich klar. Josef Hickersberger ist klug genug, um zu wissen, dass diese deutsche Mannschaft, wenn es eng ist, immer mehr Probleme haben wird als Spanien, Portugal oder auch Kroatien. Als Österreicher wäre ich nach dem Spiel aber trotzdem nach Hause gegangen und hätte gesagt: Diese Deutschen, die heute so k. o. wirkten, denen hätten wir doch mit ein bisschen mehr Krawall ordentlich Probleme bereiten können.

Führen Sie das auf die Taktik oder die Einstellung der Spieler zurück?

Das ist etwas, das ich trotz meiner langjährigen Erfahrung nie sicher sagen kann und wo die Presse oder die Leute am Stammtisch den Spielern und dem Trainer sehr oft Unrecht tun. Du weißt, du willst den Deutschen keinen Raum geben, und alle beteiligen sich vorbildlich an der Abwehrarbeit. Aber wenn wir uns das noch einmal auf Video anschauen würden, könnte ich euch zeigen, dass so weites Zurückweichen gar nicht nötig ist. Das deutsche Team steht beim Spielaufbau hinten mit vier Mann leicht versetzt in der letzten Reihe, Ballack kommt noch als Fünfter dazu. Dann schwenkt die Kamera, und hinter Ballack taucht ein einziger Österreicher auf. Der Rest steht extrem tief. Den Raum hätte man enger machen können, indem man alles ein Stück nach vorne schiebt.

Wie wichtig sind Spielsysteme für Sie als Trainer? Würden Sie sich als Systemfanatiker bezeichnen?

Nein. Es hat im Fußball lange Zeit immer wieder grundlegende Veränderungen gegeben. Die gibt es seit Jahren gar nicht mehr. Für mich sind bestimmte Aufstellungen wie 4-4-2, 4-5-1, 4-3-3 oder 4-2-4 Momentaufnahmen. Viel wesentlicher ist, warum man welches System spielt. Es geht immer darum, dass man bei Ballbesitz gut aufgestellt ist und nach Möglichkeit ohne großen Aufwand Räume besetzen kann. Die Erfinder des Fußballs sind sehr zeitig drauf gekommen, dass für einen guten Spielaufbau immer die Menge der jeweiligen Dreiecke, die die Mannschaft bildet, verantwortlich ist.

Welches System hat es Ihnen am meisten angetan?

Das holländische 4-3-3, das ich in Gladbach, bei Hertha und in Nürnberg habe spielen lassen. Es gibt kein anderes System, in dem sich so einfach und beliebig Dreiecke bilden lassen. Man erhält mit der Grundaufstellung ein fantastisches Konzept, in dem die Aufgaben für den jeweiligen Spieler ziemlich klar sind. Wann er zu spielen hat, wo er einzurücken hat, aber auch, wie er relativ schnell auf seine Position zurückkehrt. Johan Cruyff hat dieses System bei seinen wenigen Trainerstationen fantastisch praktiziert. Bei Barcelona hatte man auch gegen Klassemannschaften das Gefühl, sie hätten zwei Mann mehr auf dem Platz. Für mich ist das System aber immer nur eine Grundvorgabe, die sich im Spiel sehr oft überholt. Wenn man wie Jogi Löw mit vier Verteidigern spielt und trotzdem aktiv sein will, und der Gegner kommt nur mit einer Spitze, dann müssen die Verteidiger aufrücken und durchdecken. In diesem Augenblick hast du eine Situation, in der du eigentlich nur mit zwei Mann hinten spielst. Das zeigt, wie häufig ein theoretisches System im Spiel nicht funktioniert, weil man darauf reagieren muss, was die Situation hergibt, was der Gegner macht. Durch diese Faktoren kann das, was man sich vorgenommen hat, an einem bestimmten Tag bedeutungslos werden.

Worin sehen Sie die Vorteile des 4-3-3 holländischer Prägung?

Ich würde dieses System im Nachwuchsbereich stark fördern. Das gilt für Österreich, für die Schweiz, für Deutschland. Das Positive daran ist die Raumaufteilung. Im 4-3-3 ist die Position des zweiten Innenverteidigers im Gegensatz zum 4-4-2 eine kreative, der nicht hauptsächlich Abwehraufgaben zufallen. Danny Blind aus der legendären Ajax-Elf hat zwar auch solche Aufgaben erfüllt, indem er vor der Abwehr Räume dichtgemacht und Abspiele verhindert hat, wichtiger war er aber für die Spieleröffnung. Daneben gibt es drei Stürmer, zwei davon mit Fähigkeiten, die nur der Straßenfußballer entwickelt hat - also dribbeln und tricksen. Man hat also in der wichtigsten Trainingseinheit der Woche, dem Spiel, pro Mannschaft einen Kreativen und einen Stürmer mehr. Und jetzt kommts: In Deutschland sind es wahrscheinlich 50.000 Mannschaften, die jedes Wochenende spielen. Es wären also 100.000 Spieler mehr, die an kreativen Positionen werken. Als ich dieses System in Holland in kleinen Mannschaften gesehen habe, hat es mich begeistert. Allerdings setzt es voraus, dass sich Leute wie Rinus Michels Gedanken gemacht haben, wie man den Straßenfußball in die neue Zeit mitnehmen kann. Mehr als irgendwo sonst setzen die Holländer daher auf Spieltraining, von unten bis oben.

Auf welche Weise trainieren Sie Taktik? Haben Sie eine spezielle Methode, zeigen Sie ihr System an der Tafel?

Tafel natürlich, Tafel sowieso, obwohl meine Zeichnungen immer richtig beschissen waren. Außerdem gibt es Videoauswertungen von jedem Spiel. Meine wichtigste Trainingseinheit bei einem normalen Rhythmus - also ohne Spiele während der Woche - ist seit Jahren ein elf gegen elf. Das 4-3-3 vom Wochenende spielt die Mannschaft dann mit Unterbrechungen auch im Training. Man darf nicht zu viel unterbrechen, nur an bestimmten Stellen - für das Verschieben, das Ballzirkulieren, das Spiel in die Tiefe, für die Laufwege, bei gravierendem Fehlverhalten. Ich lasse die Mannschaft in der Aufstellung für das Wochenende spielen, in drei Dritteln, damit man austauschen kann und dem einen oder anderen Spieler signalisiert, er könnte auch dabei sein. Dazu kommt, dass ich das isolierte Üben von Standards für sehr problematisch halte, weil die Abwehrspieler mit dem Herzen nie voll dabei sind. Wenn man aber elf gegen elf spielt, lässt sich jede Standardsituation außer den Einwürfen dreifach ausführen. Damit wird es ein spielnahes Training und eine bessere Simulation.

Sie haben gesagt, die großen Revolutionen im Fußball würden der Vergangenheit angehören. Wo könne Sie dennoch Veränderungen festmachen?

Wenn ich die Werte der Spieler aus meiner Zeit bei Jena nehme - Laufschnelligkeit über verschiedene Distanzen, Sprungkraftmessungen, Laktatwerte - und sie mit aktuellen Daten vergleiche, gibt es kaum Unterschiede. Aber schauen Sie sich die Spiele meiner Mannschaft von damals an. Das ist wie Zeitlupe. Die Voraussetzungen waren da, es ist aber viel sinnlos gelaufen worden. Heute herrscht bei Ballannahme, -verarbeitung und -weitergabe eine unglaubliche Zeit- und Raumknappheit - das ist der gravierende Unterschied. Besonders krass war es beim 0:0 im Champions-League-Finale 2003 zwischen AC Milan und Juventus Turin. Alles hat sich in einer kleinen Zone des Feldes abgespielt, es gab sehr viele Ballverluste. Wenn man in so einem Spiel den Ball verliert, hat man beim Versuch, ihn zurückzuerobern, natürlich auch wieder einen deutlich kürzeren Weg. Es passieren viele kurze, schnelle Dinge in einer extrem hohen Intensität.

Wie haben Sie den internationalen Fußball zu DDR-Zeiten rezipiert - angesichts der politischen Situation und der aus heutiger Sicht rückständigen Technik?

Im Gegensatz zu vielen Auffassungen konnten wir zwischen Politik und dem, was im Fußball passiert ist, sehr gut trennen. Wir waren über den kicker und andere Fachzeitschriften sehr gut informiert und haben auch beim Fernseher nicht seitlich an der Leier gedreht. Die Sportsendungen in der DDR waren teilweise sehr ausführlich und auch qualitativ in Ordnung. Der kicker wurde zwar nicht vertrieben, in der Unibibliothek des Sportinstituts gab es aber einen Raum, wo man an Produkte aus dem Westen herangekommen ist. Zudem sind wir sehr viel herumgekommen, wir waren im Jahr drei-, viermal im westlichen Ausland und haben von dort immer Fachzeitschriften mitgebracht. Der Grenzer hat da schon mal ein Auge zugedrückt. Den Porno hat er dir abgenommen, weil er ihn selbst angucken wollte. Den Kicker konntest du behalten.

Gab es so etwas wie eine DDR-Fußballschule?

Ja, wobei ich schon damals große Bedenken hatte, ob wir wirklich alles richtig machen. Der Fußball wurde in unserer gesamten Trainingsmethodik immer zu sehr als Ausdauersport behandelt. Aber alles, was im Fußball an Entscheidendem passiert, hat etwas mit Schnelligkeit zu tun - mit lokomotorischer Schnelligkeit, mit Schnellkraft, mit schnellem Denken. Dass wir mit Lauftrainingslagern, mit Laufen ohne Ball gearbeitet haben, halte ich für eine ganz schlimme Sache. Dann haben wir noch einen zweiten groben Fehler gemacht. Mit Hilfe der deutschen Hochschule für Körperkultur wurde das Spiel in seine Einzelteile zerlegt. Wir haben gedacht, dass wir besser werden, wenn wir Athletik, individuelle Technik oder bestimmte taktische Fragen verbessern und wieder zusammenfügen. Nichts stimmt weniger als das. Die ganzheitliche Methode, das Spielen mit Korrekturen, ist das Wesentliche.

Was halten Sie von Menottis Ansichten zu rechtem und linkem Fußball? Statt dem Gewinnen alles unterzuordnen, ist es nach Menotti auch bedeutend, wie man ans Ziel gelangt.

Da liegt ein großes Streitpotenzial drinnen. Wenn man Kinder hat, möchte man sie als soziale Menschen aufziehen, die etwas erreichen sollen, aber die ganzen Komponenten des Zusammenlebens nicht vergessen. Auf der anderen Seite werden sie sich, wenn man das zu vordergründig macht, in unserer Ellenbogengesellschaft schlecht zurechtfinden. Nicht viel anders ist es im Fußball. Man wird immer an den Resultaten beurteilt. Da kann auch Menotti nicht daran vorbei. Aber für mich ist Erfolg und die Art und Weise, wie man ihn erreicht, kein Widerspruch. Ich will unnötige Ballverluste vermeiden, damit wir nicht permanent dem Ball hinterherjagen müssen. Insofern sehe mich schon eher auf Menottis Seite als auf der anderen, die ja auch miteinschließt, dass ich jemandem das Bein brechen würde, um zu gewinnen. Bis zu dieser Konsequenz gehe ich nicht, und das habe ich meinen Spielern auch immer vermittelt.

Sehen Sie sich am Ende ihrer Karriere angelangt oder gibt es noch Herausforderungen, denen Sie nicht widerstehen könnten?

Aber ich habe mir die Latte so hoch gelegt, als hätte ich bisher nur Welt- oder Europameister trainiert. Einige Vereine sollten sich, wenn sie vernüftig sind, nicht an Hans Meyer wenden.

Um mit Toni Polster zu sprechen: Nach Meppen würden Sie also nicht fahren?

Genau.

Und wie wäre es mit Wien? Hätten Sie sich vorstellen können, österreichischer Teamchef zu werden?

In dieser Phase sicher nicht. Aber der Job des österreichischen Nationaltrainers ist eine hochinteressante Aufgabe.

Gab es eine Anfrage des ÖFB? Ihr Name war ja in diversen Zeitungen
aufgetaucht.

Sie wissen doch, wie so etwas entsteht. Da haut jemand einfach irgendetwas raus. Es gab keine Anfrage.

 Das Interview führten Wenzel Müller und Reinhard Krennhuber für ballesterer fm.

  • Ballesterer

    Neururer: "Manni, fahr durch!" [25]

    TitelbildPeter Neururer gilt als Spezialist, wenn es gegen den Abstieg geht. Auf Schalke hat er sich ein Denk­mal gesetzt. Warum er nichts vom Begriff des Feuerwehrmannes hält und wie eine Busfahrt zum Klassenerhalt beitragen kann

  • Ballesterer: Decker-Team

    "Beim Training hat eine Gaudi sein müssen" [34]

    TitelbildHans Buzek und Rudolf Flögel gehörten einst zu den Stützen des Decker-Teams. Bei einem Florids­dorfer Wirten kramen die beiden Alt-Internationalen in Erinnerungen

  • Ballesterer

    "Die Wende war eine Übernahme" [84]

    TitelbildEduard Geyer ist der erfolgreichste ostdeutsche Trainer der jüngeren Geschichte. Dynamo Dresden führte er Ende der 1980er Jahre in den Europacup, den Drittligisten Energie Cottbus 2000 in die deutsche Bundesliga. "Ede" über die ostdeutsche Schule, die unterschwellige Überheblichkeit im Westen und seine Erinnerungen an Toni Polster

  • Ballesterer

    "Es war ein normales Geschäft" [24]

    TitelbildPasching-Präsident Helmut Nussbaumer über den Risikosport Fußball, sinnlose Flutlichtanlagen und den Kampf gegen die Pleite

  • Überblick

    Nussbaumers Stationen

  • Ballesterer

    Weltmeister mit System [38]

    TitelbildDany Ryser wurde vor zwei Jahren mit der Schweiz U17-Weltmeister. Der SFV-Nachwuchschef spricht über das Erfolgsmodell, Strategien in der Vernetzung mit den Klubs und die Sinnhaftigkeit, Trainertalente nicht sich selbst zu überlassen

  • Wer hat's erfunden?

  • Als der Himmel sich öffnete [52]

    TitelbildVor 20 Jahren holte sich das ju­go­slawische Allstar-Team von Roter Stern Belgrad den Meister­cup. Vom alten Glanz ist wenig übrig

  • Jim Leighton: Zahnlos glücklich [7]

    TitelbildEr gilt als eines der größten Urviecher des schottischen Fußballs. Mit Alex Ferguson hat sich der Tormann dabei genauso angelegt wie mit der »Crazy Gang« des FC Wimbledon

  • Ballesterer

    Es geht nicht um den BH [77]

    TitelbildBrandi Chastain schoss die USA 1999 zum WM-Titel. Dass sie sich danach ihres Trikots entledigte, sorgte weltweit für Schlagzeilen. Für Chastain selbst war es nur eine emotionale Reaktion. Mit Männern kann sie auch hinterm Mikro, am Spielfeldrand und am Biertisch mithalten

  • Ballesterer

    "Diese FIFA hat die Blattern" [26]

    TitelbildJoseph S. Blatter hat die Fußballwelt fest im Griff. Das hat die Vergabe der WM 2018 und 2022 bewie­sen. Ein Interview mit den FIFA-Insidern Jean-Francois Tanda, Jens Wein­reich und Thomas Kistner

  • Ballesterer

    "Meine Auffassung ist eine andere" [141]

    TitelbildMarkus Schopp ist kein Freund des Catenaccio. Der heutige U21-Co-Trainer hat den italienischen Fußball trotzdem schätzen gelernt. Ein Gespräch über Guardiolas Defensivgeheimnisse, Mourinhos Führungsqualitäten und einen bedenklichen Mangel an Fantasie

  • Ballesterer

    "Ändern werde ich mich nicht mehr" [160]

    TitelbildAn Selbstvertrauen hat es Hans Krankl nie gemangelt - weder als Stürmer noch als Trainer oder Entertainer. Ein Interview über eineinhalb Fehler, großgoscherte Obertrottel und ein Einstandsbusserl von Barcelona-Kapitän Asensi

  • Ballesterer

    Das Volk von Gabriele [24]

    TitelbildVor knapp drei Jahren wurde Gabriele Sandri auf einer Auswärtsfahrt von einem Polizisten erschossen. Durch seinen tragischen Tod wurde der Lazio-Fan zum Märtyrer der italienischen Ultra-Bewegung. Sein Vater Giorgio und Biograf Maurizio Martucci warten immer noch auf Gerechtigkeit

  • Ballesterer: Sex, Sex, Sex!

    "Fuß­ball ist ein machistisches Metier" [54]

    TitelbildVienna-Profi Sebastián Martínez erklärt im Interview, warum akro­batischer Sex vorm Training nicht zu empfehlen ist

  • Ballesterer: Thema Pyrotechnik

    "Als Nächstes schaffen wir die Polizei ab" [418]

    TitelbildMit der Initiative "Pyrotechnik ist kein Verbrechen" zeigen organisierte Fußballfans, wie man sich gegen Kriminalisierungsversuche erfolgreich wehrt. Ein Interview über das Selbstbestimmungsrecht der Kurve und die kleinen Tragödien im Leben eines Ultras.

  • Ballesterer

    "Die Disco interessiert mich nicht" [267]

    TitelbildPeter Pacult ist kein Psychologe, sondern Rapid-Trainer. Als solcher ist ihm der Sportler wichtiger als der Mensch - ein Interview

  • Ballesterer-Interview

    "Meine Karriere war ein Dribbling" [80]

    TitelbildZirkusant Tomislav Kocijan spielte reihenweise Bundesliga-Verteidiger schwindlig. Der gebürtige Kroate erzählt wie ein Pilot ihn zum Dribblanski machte, warum es bei Vorwärts Steyr keine Basketballer gab und woran der heimische Nachwuchs seit Jahren scheitert

  • Ballesterer

    "Ohne Tante Gretes Kernöl geht nichts" [70]

    TitelbildTrotz der finanziellen Schwierigkeiten von Crystal Palace genießt Johnny Ertl jeden Tag in Englands zweiter Liga

  • Ballesterer

    "Fußball ist kein Luxus" [8]

    TitelbildDer Finanzberater Deloitte analysiert die Wirtschaftsdaten der europäischen Fußballklubs. Die aktuelle Krise sollte relativ unbeschadet über­standen werden, dank TV-Quellen und Fans

  • ballesterer-Interview

    "Es gab kaum Kontinuität" [35]

    TitelbildWofür stand jüdischer Fußball und was blieb von ihm nach 1945? Ein Gespräch mit dem Ex-Internationalen Hans Menasse und dem Politologen John Bunzl über Antisemitismus in der Stadthalle, Hänseleien in Luton und irakische Hakoah-Fans in Tel Aviv

  • Ballesterer

    Ein echter Wiener geht nicht unter [20]

    TitelbildWunderteam-Mitglied Karl Sesta gilt als Verkörperung des schlag­fertigen Originals, das sich auch von Nazis nicht den Mund ver­bieten ließ. Doch auch Sesta passte sich an

  • Ballesterer-Interview

    "Es ist wichtig, sich zu schützen" [25]

    TitelbildEkrem Dag befindet sich nach dem Meistertitel mit Besiktas auf dem Höhepunkt einer ungewöhnlichen Karriere. Der ehemalige Sturm-Kicker über die bes­ten Fans der Welt, sein multiethnisches Selbstver­ständnis und sein vorsichtiges Auftreten in der türkischen Öffentlichkeit

  • Die Traditionsentwickler [424]

    TitelbildDer neue RB-Klub »RasenBallsport Leipzig« soll als Hoffnungsträger fungieren und wurde schnell zum Feindbild der traditionellen Fans - nicht nur in Ostdeutschland

  • Ballesterer

    Mister Beau [82]

    TitelbildMan stelle sich vor, es gäbe ihn nicht. Die Unter­haltungsindustrie müsste Eric Cantona erfinden. Denn mit der Inszenierung des aufrührerischen Raubeins lässt sich in der Arena der Vermarktung eine Menge Geld verdienen

  • Ballesterer

    Moderne Baumeister [115]

    TitelbildDer FC Bayern verdankt seine Spitzenstellung in Deutschland auch einer Tradition von Modernität. Geprägt von Vordenkern wie Landauer, Neudecker und Hoeneß - auch für Rebellen war Platz

  • Ballesterer

    Laut und wild: Hools auf Ecstasy [117]

    TitelbildIm Mutterland der Subkulturen ver­einten sich in den späten 1980ern zwei Stiefkinder der britischen Ge­sellschaft zu einer spannenden Mischung

  • Ballesterer-Interview

    Meister im Tapezieren [79]

    TitelbildFür SV-Ried-Manager Stefan Rei­­ter funktioniert Profi­fußball in Öster­reich nur innerhalb realistischer Grenzen. Ein Gespräch über unterschiedliche Erfolgsparameter und ein Land voller Flutlichtmasten.

  • ballesterer-Interview

    "A.C.A.B.? - Da steh ich drüber" [213]

    TitelbildSzenekundige Beamte begleiten Fußballfans zu jedem Auswärtsspiel. Rapid-Fanpolizist Christian Doneis über sein Standing bei Kollegen und Alt-Hooligans und den Spagat zwischen Vertrauen und Strafen

  • ballesterer-Interview

    Zeuge des Umbruchs [5]

    TitelbildHenryk Kasperczak wurde 1974 mit Polen WM-Dritter. Der Trainer von Górnik Zabrze über das Ende der Welt, die politische Verein­nahmung und Polens Chancen durch die Austragung der EM 2012

  • Die Herren vom Häusl [45]

    TitelbildSie verrichten eine wichtige Dienstleistung am Fan und grüßen jeden ihrer Gäste. Vom Match sehen Klomänner meist keine Minute. Wie es steht, kriegen sie trotzdem mit

  • Rempler, Ringer, Rasenmäher [120]

    TitelbildÖsterreichs Fußball hat schon viele Raubeine gesehen. Ein historischer Überblick vom "Rem­plerkönig" Ian Flavin bis zum "Zerstörer-Duo" Leopold Rotter/Hans-Peter Frühwirth

  • "Ihr seid hier nicht in Neapel" [42]

    TitelbildMit den Napoli-Fans zum viel diskutierten Serie-A-Match gegen Roma: eine Auswärtsfahrt, geprägt von Adrenalin und Ge­duldsproben, Polizei­schlag­stöcken und Leidenschaft

  • Schikanen bewusst geplant?

    TitelbildBallesterer fm-Chefredak­teur Reinhard Krennhuber fuhr mit den Napoli-Ultras nach Rom und berichtet im derStandard.at- Interview von absurden Szenen. Eine andere Sicht der Dinge

  • "ballesterer fm" ab sofort monatlich

    TitelbildNeue Ausgabe zu "Italiens Fußball in der Krise" ab Dienstag im Handel - Hörtnagl neuer Verlagsmanager

  • "Meine Zeichnungen waren immer beschissen" [57]

  • Vlatko Markovic: "Mit Eduardo wäre alles möglich gewesen" [74]

    TitelbildDer kroatische Fußball­verbands­präsident über den Stür­mer-Ausfall, un­disziplinierte Österreich­er und die Zukunft von Josef Hickersberger

  • Ansichtssache: Blickpunkt Marseille [21]

    TitelbildDer nicht immer ganz jugendfreie "Clasico" OM – PSG lässt das Stade Vélodrome erzittern, der ballesterer fm ließ sich aber nicht abschrecken

  • Erste Liga, letztes Loch [81]

    TitelbildAmateur-Teams im Kampf mit Retorten­ver­einen, frei schwebende Lizenzen und rapide sin­kende Zuschauerzahlen: Die reformierte Erste Liga meldet erneut Reformbedarf an

  • "Wenn es regnet, ist Bosman schuld!" [15]

    TitelbildDer belgische Anwalt Luc Misson gewann den bekanntesten Rechts­streit der Fußball­geschichte, im Interview spricht er über seinen Kampf gegen das Establishment

  • Wächter des Vereins [77]

    TitelbildWie kann die organisier­te Fanszene Einfluss auf ihren Verein nehmen? Vertreter der Brigata Graz geben im Interview Auskunft

  • Sanel Kuljic spricht mit dem Ballesterer [37]

    TitelbildKuljic war einer von sechs Vertretern der zweiten Generation im letzten öster­reichischen Teamkader - Der bosnisch-stämmige Goalgetter im Interview

  • Paul Gludovatz: "Vier Schlüsselspieler sind zu wenig" [37]

    TitelbildDie U20-WM naht, der ÖFB-Team­chef im Inter­view über seinen zweigeteilten Kader und die Gruppengegner Ka­nada, Kongo und Chile

  • Dejan Savicevic: "Habe mich nie vom Ball getrennt" [87]

    TitelbildSavicevic über die Geheimnisse der jugoslawischen Fußball­schule und seine Zeit bei Rapid

  • Trauma für "Three Lions" [7]

    TitelbildAuf der verschneiten Spenadlwiese trafen sich die Teams des ballestererfm und der EnglandFans zum Duell - eine Ansichtssache

  • In der Lehr beim Wödmasta [121]

    TitelbildErnst Happel war für Didi Constantini Lehrmeister und väterlicher Freund - Ein Interview anlässlich des baldigen 15. Todes­tags des Grantlers

  • "Dinge müssen schlechter werden" [43]

    TitelbildDie britische Fankultur steckt in der Krise - ein Interview mit Andy Ly­ons, Chefredakteur des Fanmagazins "When Saturday Comes"

  • Der Unberechenbare: Diego Maradona [82]

    TitelbildMartin Mazur, Redakteur von Argentiniens Sport­magazin "El Gráfico", gab im Interview einen Ein­blick in die Welt der "Maradonalogía"

  • Dieser Bericht ist schwul! [417]

    TitelbildErst ein Fußballprofi hat es gewagt, sein Schwul­sein öffentlich zu mach­en. Für viele Kicker und Funktionäre ist Homo­sexualität im Fußball weiterhin Tabu und Basis für Diskriminierung

  • I wer’ proletarisch! [56]

    TitelbildVon einem "Proleten­sport" spricht niemand mehr, seit die VIPs eigene Tribünen haben - Trotzdem ist die Entwicklung des Fußballs mit der Arbeiterklasse untrennbar verknüpft

  • Gelähmt und rehabilitiert [73]

    TitelbildToni Pfeffer war zwei Mal bei einer WM-End­runde - In Italien 1990 war er am Ausscheiden nicht unbeteiligt - ein Interview

  • "Niemand war verrückter als ich!" [54]

    TitelbildGustl Starek hat seine Gegenspieler gehäkelt, sich mit dem Publikum angelegt und Schieds­richter zur Weißglut ge­bracht - ein Interview

  • Das Unterhaus "..unmittelbar echt.." [21]

    TitelbildWer den Torschuss ver­passt, hat keine Zeit­lupe, mitreden dürfen nur die, die dabei waren - eine philosophische Annäherung

  • Ansichtssache: Ganz unten beisammen [6]

    Apetloner Impressionen

  • Fußball und Pop: Launische Brüder [76]

    TitelbildDer Kicker hinterm Mikro ist ein starkes Argu­ment gegen die Einheit von Fußball und Pop - Es geht auch anders: Viele Musiker sind große Fans

  • Die Wegwerfkicker [10]

    TitelbildAuf einen Samuel Eto’o kommen Dutzende junge Afrikaner, deren Traum vom Ruhm in der Gosse einer europäischen Stadt endet

  • Dresscode: Casual [28]

    TitelbildFußball-Fans in edelstem Zwirn beeinflussten das modische Selbstver­ständnis von Genera­tionen britischer Jugendlicher

  • Stronachs "Wunsch, Liebe zu finden" [22]

    TitelbildNorbert Mappes-Niediek, Autor einer Biografie über Frank Stronach, im Interview: Einblick in Gedanken, Geschäft und Gutdünken des Tycoons

  • Tanzen bei Rotlicht [45]

    TitelbildFußball-Kommentator- Ikone Peter Elstner, bei ATVplus reaktiviert, im Interview: "Hanappi und Ocwirk, die waren wirkliche Sirs"

  • Taliban für ein Wochenende [11]

    TitelbildSchriftsteller Tim Parks im Interview mit ballesterer fm über seinen Lieblingsverein Hellas Verona, Probleme und Reiz der Fankultur

  • Sie nannten ihn Bart [41]

    TitelbildAntonin Panenka, der Hans Krankl mit Bällen fütterte und Sepp Maier wie einen Schulbuben aussehen ließ, im Inter­view mit ballesterer fm

  • Von echten Profis und falschen Amateuren [4]

    TitelbildDie Engländer erfanden den Profifußball, die Wiener waren die ersten am Kontinent, die folgten - Die Deutschen dagegen hatten lange eine gestörte Beziehung zum Fußball als Lebensunterhalt - Ein historischer Streifzug

  • "Action speaks louder than words" [5]

    TitelbildDer ghanaische Ex-Internationale und jetzige Sportmoderator Anthony Baffoe im Gespräch mit dem Fußballmagazin ballesterer fm

  • "Es geht um Liebe, nicht um Hass"

    Der Soziologe Les Back ist seit seiner Jugend Fan des übel beleumundeten FC Millwall. Der ballesterer fm traf ihn zum Interview

  • "Nicht alles im Burgenland ist ungewöhnlich"

    TitelbildWolfgang Weisgram, Sportredakteur und Burgenland-Korrespondent des STANDARD, sprach mit ballesterer fm über die Besonderheiten des pannonischen Spiels

  • "Normalerweise kämpfen Kulturen nicht" [6]

    Vor seinem Abflug nach Itschihara Japan gab Ivica Osim dem ballesterer fm ein Interview. Gedanken über das alte Jugoslawien, Fußball, Krieg und Sozialismus

  • "Die Stadthalle ist mein Wohnzimmer" [1]

    Herbert Prohaska im Interview über Besonderheiten des Hallenkicks, die Parkett-Dominanz der Austria und den Sinn und Unsinn des Spiels mit der Bande

  • Ballesterer

    "Wenn dich ein Freund bittet" [148]

    TitelbildFreundschaft ist ein bestim­mendes Thema im Leben des ewigen Austrianers. Ein Gespräch über Fischen mit Fiala, Kinobe­suche und Verhaberungsdebatte

  • Ballesterer

    "Du musst den VIPs zeigen, dass sie etwas Besonderes sind" [119]

    TitelbildZurückhaltung ist eine Zier, Hannes Kartnig kennt sie nicht. Zwei Monate vor der Endphase seines Gerichtsverfahrens ist Selbsterkenntnis für ihn kein Grund, sich keine Hetz zu machen - ein Interview

  • Ballesterer

    Aufstieg, nein danke! [144]

    TitelbildDie Regionalligisten kämpfen mit teuren Bilanzprüfungen und hohen Lizenzanforderungen. Den Profi­fußball können und wollen sich nur die Wenigsten leisten

  • Ballesterer

    68.000 Plätze für 90 Minuten [67]

    TitelbildSchon vor Beginn der WM stehen in Südafrika die großen Gewinner und Verlierer fest. Während Obdachlose in Auffanglager gesteckt werden, schieben die FIFA, ausländische Konzerne und einheimische Politiker einander die Profite zu

  • Ballesterer-Interview

    "Es geht hier nicht immer nur um Fußball" [54]

    TitelbildAls Trainer könnte Holger Stanislawski mit dem FC St. Pauli in dieser Saison zum dritten Mal in die Bundesliga aufsteigen. Im Interview spricht er über Thekenteams, taghelle Reeperbahn-Touren und erklärt, wie der Verein trotz Kommerzialisierung seinen Charme behalten will

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 57
1 2
Tirolabua
00
21.8.2008, 11:14

Man sollte DIESEN Hans schleunigst als Nachwuchstrainer verpflichten!!!!!

ElronMcBong
10


kluger mann, er weis ganz genau von was er redet, ich wär froh wenn er österreich trainieren würde statt brückner

Mario Clavitore
10
Marvin Stiefel schreibst du nicht einen Stiefel?

Wieso liest du dir den Text nicht vorher durch? Herr Meyer hat sich ganz klar von DDR - Methoden distanziert und dies auch mehrfach begründet. Und sein Verhältnis zu den Medien ist ein ganz normales. Und wer den Medien nur wohlgesonnen und uneingeschränkt unkritisch gegenüber steht ist zudem ohnedies selber schuld und vermutlich ein wenig zu naiv.

Marvin Stiefel
01
@Mario

Ich habe den Text durchaus gelesen. Natürlich distanziert sich Meyer von den DDR - Methoden. Hans Meyer hat es leider nie verwunden, im (West-) Deutschen Fußball nicht Fuß fassen zu können, das änderte sich erst 1999, als er den damaligen Zweitligisten Gladbach in die Bundesliga geführt hat, ab da gab es auch Angebote, aber nie von wirklich großen Vereinen, was ihn von seinem Selbstverständnis als "großen" Trainer ziemlich gekränkt haben dürfte. Schon in der Endphase in Gladbach zeigte sich sein großes Problem, was er mit den Medien hat, was letzlich zu seinem Abgang führte. Meyer stellt grundsätzliche Dinge und Abläufe in Frage und kritisiert ein System, was letzlich so funktioniert - wenn man damit nicht leben kann, muss man den Job ...

Marvin Stiefel
01

den Job an den Nagel hängen. In Nürnberg war es genau das selbe Problem. Solange Erfolg da war, war Ruhe - bei Misserfolg zeigt sich Meyer ziemlich inkompetent und wenig in der Lage, proffesionell mit Medien umzugehen. Das war in der DDR sicherlich weitaus einfacher, da kritische Berichterstattung ja praktisch nicht stattfand.

Helge Remsgard Remsgard
00

und ich dachte schon, das ist ein artikel vom horsch

Marvin Stiefel
73
Wenn man Hans Meyer

so reden hört, hat man den Eindruck, er ist in seinem tiefsten Innern immer noch DDR - Bürger und wird es auch bleiben. 40 Jahre in einer Diktatur hinterlassen halt Spuren - Meyer kann sich nicht wirklich mit der BRD arrangieren: diese Medien, diese fiesen Reporter, diese dummen Fragen - ja,ja früher bei uns war alles besser - es gab "Neues Deutschland" ...

py rx
00

vorsicht, kan stiefel red´n: neues deutschland gibt´s noch immer.

J R
00

kennen sie intelligente Reporterfragen?

Tirolabua
00
20.8.2008, 12:24
nickname est omen!

Silvio Lackner
01

hast wohl nicht gelesen, wie er sich zum fussballtraining zu DDR zeiten geäußert hat

und wenn er ein soziales herz behalten hat, macht ihn das nicht unsympathisch

Mario Clavitore
00
Mit Herrn Meyer wäre Österreich weiter gekommen.

Seine Erklärungen sind plausibel.
"Dann schwenkt die Kamera, und hinter Ballack taucht ein einziger Österreicher auf. Der Rest steht extrem tief. Den Raum hätte man enger machen können, indem man alles ein Stück nach vorne schiebt."
"Das zeigt, wie häufig ein theoretisches System im Spiel nicht funktioniert, weil man darauf reagieren muss, was die Situation hergibt, was der Gegner macht. Durch diese Faktoren kann das, was man sich vorgenommen hat, an einem bestimmten Tag bedeutungslos werden."

cgau
28

einer meiner absoluten lieblinge.
der einzige grund, warum ich, wenn er bei "doppelpass" im dsf eingeladen ist, die sendung nicht knieend anschau, ist, dass es halt ein bisschen unbequem wäre.

super trainer, gscheit und witzig.

*-*
11
guter Trainer

Becka
02
im gegensatz stelle ich mir gerade den krankl

bei taktischen besprechungen vor: "kämpfen miassts, rennan, beissen, zwicken, krotzen ... ausse buaschen, zagts es eana ... usw. usw. "

J R
00

haha genau, so wie er es als Spieler gemacht hat.

Nota bene!
00
Dazu passend: oben auf der linken Seite der Link zum...

... Kühbauer-Interview ("Mit Taktik hatten wir nicht viel am Hut") und Zitaten wie Dokupils "Burschen, macht's Euer Spiel"...

Auch Prohaska kommt nicht gerade gut weg...

andreas zidan
00
@haaaansi

"meine mannschaft schießt tore,
minimum ans - pflicht zwa!"

_spike_
00

ois ondere is primär

16erblech
12

der hans ist und bleibt einer der besten und sympatischten trainer wo gibt.

franz obergscheit
12
genau, das ist fussball!

großartiges und spannendes interview aus dem man viel über die wahre aufgabe eines fussballtrainers lernen kann. im gegensatz zu unseren letzten beiden teamchefs, die sich wohl eher als chefmotivatoren oder alleinunterhalter verstanden haben, wäre eine solche fachperson der ideale teamchef. auch auch karel brückner soll ja großes verständnis für taktik und raumaufteilung haben, oder?

Lehmann Fußballgott
02
Ohne Zweifel....

ein echter Fußballexperte, der dem österreichischen Fußball durchaus hätte weiter bringen können.

Ob Spieler und Funktionäre allerdings mit seiner direkten, ironischen und mitunter verletzenden Art zurechtgekommen wären, ist fraglich.

Nopsy
00
Die Spieler schon.

Er hatte immer Probleme mit den Funktionären.

DPfand
00
Die ausländischen Spieler

haben bei Nürnberg seine Kalauer und seine ironischen und sarkastischen Bemerkungen oft als Beleidigungen aufgefasst. H.M. konnte einen großen Teil der Mannschaft nicht mehr erreichen.

Ein Trainer, der Klasse hat, berücksichtigt diese sprachlichen Gegebenheiten.

Bei Niederlagen ist sehr schnell Schluss mit lustig - beim Kalauer-Hänschen!! :-))

al o'quent
00
ein toni polster konnte nicht damit umgehen,...

und dem traue ich eher zu mit humor an die sache heranzugehen als der andrea und der martina.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 57
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.