Italienischer Bergsteiger vom K2 gerettet

6. August 2008, 07:59
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Fünf Tage nach der Eislawine gerettet - Marco Confortola leidet an starken Erfrierungen - Elf Bergsteiger starben durch den Eisblock

Gilgit - Fünf Tage nach der Eisblock-Katastrophe am K2 ist der italienische Bergsteiger Mario Confortola von einem pakistanischen Hubschrauber in Sicherheit gebracht worden. Der Hubschrauber nahm Confortola am Mittwochmorgen im Basislager auf, wie ein Sprecher der italienischen Botschaft in Pakistan berichtete.

Confortola, der unter starken Erfrierungen leidet, hat am Dienstag mit Hilfe von pakistanischen Bergführern das Basislager auf 5.200 Metern erreicht. Der 37-Jährige soll zu medizinischen Untersuchungen in die pakistanische Stadt Skardu gebracht und vermutlich noch am Mittwoch in die Hauptstadt Islamabad geflogen werden.

Elf Tote nach Eislawine

Durch eine Eislawine sind am Freitag auf dem zweithöchsten Berg der Welt drei Südkoreaner, zwei Nepalesen, zwei Pakistaner, ein Serbe, ein Ire, ein Norweger und ein Franzose umgekommen. Am Montag waren zwei niederländische Bergsteiger vom K2 gerettet worden. Der im Karakorum-Gebirge im chinesisch-pakistanischen Grenzgebiet gelegene K2 gilt als der am schwersten zu bewältigende Achttausender. Die Todesrate der Kletterer liegt beim K2 bei 27 Prozent und somit dreimal so hoch wie beim höchsten Berg der Erde, dem Mount Everest. (APA)

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