Erotik-Fotos und Casino-Reklame auf belgischer Polizei-Website

4. August 2008, 17:25
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Der Praktikant war schuld

Werbung mit nackten Mädchen und Reklame für ein Internet-Casino hat die Besucher einer Polizei-Website in Belgien überrascht. Mindestens ein Wochenende lang seien die Werbefenster auf der Internetseite der Ordnungshüter von Mons zu sehen gewesen, berichteten belgische Medien am Montag. Der diensthabende Polizeichef Joel Danis erklärte die umstrittene Reklame mit Arbeiten eines Praktikanten an der Polizei-Website.

Problem gelöst

Der Praktikant habe vor einiger Zeit eine Software zur Zählung der Besucher auf der Seite installiert, sagte Danis. Eine Version sei kostenpflichtig gewesen, die stattdessen gewählte war umsonst - aber mit Werbefenstern verbunden. "Wir haben die betroffene Werbeagentur kontaktiert, und das Problem ist gelöst", versicherte der Polizeichef und fügte hinzu: "Ich glaube nicht, dass die jungen Mädchen minderjährig waren." Mit deren Foto wurde für einen Online-Musikshop geworben. (APA/dpa)

 

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