StudentInnen spielen UNO

4. August 2008, 15:32
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250 Jung- akademikerInnen diskutieren in der Wiener UNO City über Internationale Sicherheit, das iranische Nuklearprogramm und Menschenrechte

Wien - 250 Studenten aus etwa 40 Ländern proben seit Montag, in Wien den diplomatischen Ernstfall. Im Rahmen der bereits zum 14. Mal stattfindenden UNO-Simulationskonferenz "Vienna International Model United Nations (VIMUN)" des Akademischen Forums für Außenpolitik (AFA) in der Wiener UNO City werden die Studenten Gremien der Vereinten Nationen nachstellen, um die Probleme der Welt aus der Sicht der UNO kennen und verstehen zu lernen.

Tagesordnung

Die vergangenen Erfahrungen zeigten, dass es kaum Unterschiede zwischen den simulierten Jugendkonferenzen und realen Tagungen gebe, erklärte Außenamts-Staatssekretär Hans Winkler  bei seiner Eröffnungsrede. Auf der Tagesordnung der Jungakademiker werden unter anderem die Themen Internationale Sicherheit, der Streit um das iranische Atomprogramm, der Schutz der Menschenrechte und die Frage der Entwicklung in Afrika stehen.

Korrekter Umgang

Aus der Sicht Winklers sind nicht nur die persönlichen Erfahrungen, welche die Teilnehmer während der Konferenz machen sehr wertvoll, sondern auch das Erlernen des "Handwerks des Marktes". Die Fähigkeit einander zu respektieren und korrekt miteinander umzugehen, könne auf der Simulationskonferenz perfektioniert werden und sei im späteren Berufsleben sehr nützlich. Besonders hervor strich Winkler auch das Thema Multilateralismus. "Wir glauben an Multilateralismus", betonte der Staatssekretär.

Während der fünftägigen Konferenz werden die Nachwuchs-Diplomaten aus aller Welt Lösungsvorschläge erarbeiten und lernen Resolutionen zu verfassen. Am letzten Tag der Konferenz wird Wissenschaftsminister Johannes Hahn die Teilnehmer mit einer Ansprache verabschieden und die "Best Speakers" auszeichnen. (APA)

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    250 StudentInnen aus 40 Ländern üben Diplomatie in der Wiener UNO City.

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