Neues "Sorgente"-Album

4. August 2008, 11:37
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"Let Me In" erscheint am 8.8. - Die Weiter­entwicklung des Sounds, brachte die Band u.a. zum Jazzfestival in Montreal - Österreich-Termine stehen bereits fest

Wien - Sie gilt als Live-Anheizer für große Bands wie Pink oder die Söhne Mannheims. Nun veröffentlicht die Münchner Band Sorgente ihr neues Studio-Album, "Let Me In", das am 8. August in den Handel kommt. Und das überrascht mit einer überraschenden Weiterentwicklung im Sound, die die Band auch u.a. zum Jazzfestival in Montreal gebracht hat.

Quelle: YouTube

Als "Finest Free Funk Rock'N'Soul" bezeichnet die Band ihre eigene Musik: Auf "Let Me In" finden sich Anspielungen auf den Popfunk-König Prince und Songmuster der 70er, genauso wie härtere Rhytmen aus den 1990er Jahren . Ausgenommen hat die Band den neuen Longplayer auf ungewöhnliche Weise. Zuerst hat man sich einen Produzenten geholt, von ihm "viel gelernt", und sich dann aber doch wieder entschieden, das Album in künstlerischer Eigenverantwortung aufzunehmen. Die Arbeit mit dem Produzenten "hat sich zu sehr wegbewegt von dem, was wir eigentlich machen wollten, aber wir haben wahnsinnig viel gelernt, wie man zügig und diszipliniert arbeiten kann".

Aufnahmen in einer Privatwohnung

Die Aufnahmen vollzogen sich dann u.a. in Badezimmer und Saunakabine einer Privatwohnung. Auch hat man sich nicht in die Arme einer Plattenfirma begeben, sondern bringt das Album mit der Unterstützung eines privaten Wiener Geldgebers selbst heraus. "Es gab keine Firma, die den Mut hatte, sich voll hinter die Band zu stellen so wie sie ist, und soviel Geld in die Hand zu nehmen, dass es sich für uns gelohnt hätte, das alles abzugeben, was eine Plattenfirma mittlerweile verlangt", sagte der Gitarrist. "Wir haben eine Fanbase, wir funktionieren, und wir brauchen Leute, die auch mit Energie an das Projekt rangehen". Ohne Plattenfirma zu agieren, sei zwar der risikoreichere Weg, aber auch "der lohnendere".

Der Musikmarkt habe sich natürlich verändert - aber "wirklich einzigartige Musik wird nach wie vor gekauft", sind die Musiker überzeugt. "Leute, die sich wirklich interessieren und die Anleihen in unserer Musik noch kennen, die lassen sich davon begeistern. Und wollen dann auch noch ein Album in der Hand halten", so die Band, die nicht nach einem depressiven Wasservogel, sondern nach der italienischen Bezeichnung für Quelle benannt ist. (APA)

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Termine:

  • Stadtfest Linz (22.8.)
  • "Hydrokultur" am Wallsee (23.8.)
  • Wiener Arena (23. 10.) als Support von Stanley Clarke

 

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