Teheran will "einmalige supermoderne" Marinewaffe getestet haben

4. August 2008, 11:08
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Kommandant der Revolutionsgarde: Gegnerisches Schiff in Radius von 300 Kilometern "wird hundertprozentig versenkt"

Teheran - Der Iran hat eine neue Waffe der Marine getestet, wie die amtliche Nachrichtenagentur IRNA am Montag unter Berufung auf den Kommandanten der Revolutionsgarde berichtete. Sie zitierte General Mohammed Ali Jafari mit den Worten, die auf See einzusetzende neue Waffe sei "einzigartig und supermodern" und habe eine Reichweite von 300 Kilometern.

Waffe wird nur im Iran verwendet

"Dank dieser neuen, vor kurzem getesteten Waffe wird sich kein Schiff und kein Schnellboot eines Gegners in einem Radius von 300 Kilometern vor der iranischen Grenze in Sicherheit fühlen und wird (im Falle von Kampfhandlungen) hundertprozentig versenkt", sagte Jafari laut RIA Novosti. Die neue Waffe sei von einheimischen Spezialisten entwickelt worden und "und wird sonst in keinem anderen Land eingesetzt", fügte er hinzu.

Militärübungen im Juli

Der Iran hatte Anfang Juli bei Marine- und Flieger-Übungen "Der große Prophet 3" im Persischen Golf und in der Straße von Hormuz Raketen mittlerer und großer Reichweite sowie ein superschneller Torpedo vom Typ "Hut" aus iranischer Produktion getestet.

Erfolgreich gestartet wurde nach Angaben Teherans auch die modernisierte Rakete Shahab-3 mit einer maximalen Reichweite von mehr als 2.000 Kilometern. Diese Rakete könnte das Territorium Israels und US-Militärstützpunkte im Persischen Golf erreichen. (APA/AP/RIA)

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