24 russische Kampfbomber eingetroffen

4. August 2008, 07:03
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Präsident Chávez warnt US-Flotte vor Eindringen in Hoheitsgewässer

Caracas - Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat das Eintreffen von 24 russischen Kampfbombern in seinem Land bekanntgegeben und die USA davor gewarnt, mit ihrer unlängst reaktivierten Vierten Flotte in venezolanische Hoheitsgewässer einzudringen. In seiner wöchentlichen Fernseh- und Hörfunksendung "Aló Presidente" (Hallo, Präsident) sagte Chávez am Sonntag, die Suchoi-Kampfjets seien komplett mit Piloten, Besatzung und Raketen mit einer Reichweite von bis zu 200 Kilometern in Venezuela angekommen. Sie dienten ausschließlich Verteidigungszwecken.

Vierte US-Flotte

Ein US-Schiff, das in braune Gewässer (Flüsse) eindringe, werde selbst braun sein, weil es sich auf dem Boden wiederfinden werde, fügte der linksnationalistische Staatschef hinzu. Die USA hatten zuvor angekündigt, dass die 1943 während des Zweiten Weltkriegs geschaffene und 1950 wieder aufgelöste Vierte Flotte wieder gegründet werde, um ihre militärische Präsenz in Lateinamerika und der Karibik zu verstärken.

In den vergangenen Jahren hatte Venezuela bereits Rüstungsverträge in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar (rund 2,2 Milliarden Euro) mit Russland abgeschlossen. Caracas kaufte in Moskau außer den Kampfflugzeugen Artilleriepanzer und Kalaschnikow-Gewehre. Washington betrachtet das Waffengeschäft mit Argwohn. (APA/AFP)

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