Amokläufer enthauptete Frau und verletzte fünf Menschen auf Santorin

3. August 2008, 20:45
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Mit dem Kopf spazieren gegangen und dann in Streifenwagen geflüchtet - Zwei Opfer schweben in Lebensgefahr - Panik unter Urlaubern

Athen - In rasender Eifersucht hat ein 40-jähriger Grieche auf der Ferieninsel Santorin seine fünf Jahre jüngere Ehefrau enthauptet. Anschließend verletzte er bei einer wilden Flucht mit einem gestohlenen Streifenwagen durch die engen Gassen der Insel fünf Menschen. Zwei von ihnen schweben in Lebensgefahr. "Der Mann ist psychisch krank", erklärte sagte der Bürgermeister der Insel, Angelos Roussos, im Fernsehen. "Er hat während einer Eifersuchtskrise seine 35 Jahre alte Frau mit einem großen Messer enthauptet und ist mit dem Kopf auf die Straße gegangen."

Der Mann verletzte anschließend einen herbeigeilten Polizisten, stahl einen Streifenwagen und fuhr damit "wie verrückt" durch die engen Gassen der Insel. Dabei fuhr er zwei Frauen an und verletzte sie schwer, hieß es in Medienberichten weiter. Anschließend konnten Polizeibeamten den Mann mit Schüssen außer Gefecht setzen und überrumpeln. Dabei sei noch eine Passantin durch einen Querschläger leicht verletzt worden. Die "Wildwestszenen" hätten nach Medienberichten Panik unter tausenden Urlaubern auf Santorin ausgelöst. Unter den Verletzten seien keine Ausländer, hieß es weiter. (APA/dpa/AFP)

 

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