Bundeswehr hebt Waffenversteck aus

2. August 2008, 17:28
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1100 Mörsergranaten, Treibladungen und Zündmittel entdeckt - Zehn Tote bei Anschlag auf Hochzeitsgesellschaft

Kabul/London/Berlin - Die deutsche Bundeswehr hat nach einem "Spiegel"-Bericht ein umfangreiches Waffenversteck in Afghanistan ausgehoben. In dem Depot rund 120 Kilometer westlich vom Bundeswehr-Feldlager Mazar-i-Sharif hätten 1100 Mörsergranaten, Treibladungen und Zündmittel gelagert, schreibt das Magazin unter Berufung auf Offiziere.

400 Granaten seien bei der Aktion Mitte Juli an Ort und Stelle gesprengt worden. Beteiligt war demnach auch das Bundeswehr- Elite-Kommando Spezialkräfte (KSK). Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam bestätigte am Samstag lediglich, dass ein Waffenlager ausgehoben wurde.

Anschlag auf Hochzeitsgesellschaft

Bei einem Anschlag auf eine Hochzeitsgesellschaft in der südlich gelegenen Provinz Kandahar wurden am Samstag die Braut, der Bräutigam und acht weitere Menschen getötet, darunter auch Kinder. Sechs Menschen wurden verletzt, als eine Bombe den Bus mit den Feiernden zerstörte, wie die Polizei mitteilte. Im Westen des Landes in Zaranj riss am Freitag ein Selbstmordattentäter drei Menschen, darunter ein Kind, mit in den Tod, als er laut Polizei einen Sprengstoffgürtel zündete. Fünf andere wurden verletzt. (APA/dpa)

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