"Lugner für nichts kompetent"

1. August 2008, 18:49
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Die Marktforscher von IC erfragten Werbewirkung von Promis - Ergebnis: Christina Stürmer vor Hermann Maier und - nanu? - Wolfgang Ambros - Mit Ansichtssache

726 Menschen haben einen Onlinefragebogen über 53 Prominente ausgefüllt. Repräsentativ für die Internetnutzer ab 16 Jahren, sagt Frederik Lehner, laut Firmenbuch Alleineigentümer der IC Consulting.

Methodische Bedenken

Wie kommt er an diese Menschen? Über einen der größeren Anbieter von Onlineumfragen wie marketagent, sagt Lehner. Und wie die? Bei telefonischen Befragungen würden Menschen gebeten, ob sie auch für Onlineumfragen zur Verfügung stehen. Oder sie meldeten sich auf Inserate. Denn für Fragebögen bekommen sie Punkte, und dafür winken Warengutscheine (oder Spenden). "Das widerspricht allen Regeln einer Zufallsstichprobe", meldet Christian Reuer, beim STANDARD zuständig für strategische Marktforschung, methodische Bedenken an.

"Lugner ist extrem unsympathisch"

Dafür formuliert Lehner umso klarere Aussagen: "Lugner ist extrem unsympathisch", sagt er, und "„für nichts kompetent". Das bezieht er übrigens auf die "Werbekraft" von Richard wie Christina Lugner. Und wer ist nach seinem Befund wofür am ehesten werblich kompetent? Christina Stürmer für Textilien, Wolfgang Ambros und (doch) Richard Lugner für Alkohol, Bennie Raich Bio-, Andreas Goldberger für Milchprodukte. (Harald Fidler, DER STANDARD; Printausgabe, 2.8.2008)

 

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    "Lugner ist extrem unsympathisch", sagt Frederik Lehner, Chef von IC Consulting, und "für nichts kompetent". Das Unternehmen untersuchte die Werbekraft von Promis.

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