"Kronen Zeitung", "Kurier", "Kleine Zeitung" werden teurer

1. August 2008, 13:36
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VÖZ-Geschäftsführer Grünberger: "Die Teuerung geht eben an niemandem vorbei" - Arbeitsrechtliche Faktoren, Zustell-Tarife und Treibstoffkosten als Grund für Preisanstieg

 Die steigenden Preise machen auch vor den heimischen Zeitungen nicht halt: Die Mediprint-Titel "Kronen Zeitung" und "Kurier" haben mit 1. August ihre Einzelverkaufspreise sowie die Abopreis erhöht. Die "Kleine Zeitung" passt die Preise für Abonnements an. Argumentiert wird dies mit der allgemeinen Teuerung. Beim Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) ist man auch für die Zukunft wenig optimistisch und rechnet mit weiteren Belastungen für die Verlage, wie VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger sagte.

Arbeitsrechtliche Faktoren, Zustell-Tarife und die Treibstoffkosten treiben auch für Zeitungen die Preisspirale nach oben, so Grünberger: "Die Teuerung geht eben an niemandem vorbei."

Hohe Treibstoffkosten

Die hohen Treibstoffkosten nennt auch die "Kleine Zeitung" als massive Belastung, ein "Gutteil" des Mehrerlöses durch die Abopreiserhöhung werde den Zustellern zukommen, die täglich mehr als 30.000 Kilometer zurücklegten, wie Chefredakteur Hubert Patterer in der Freitag-Ausgabe schreibt. Ein Sieben-Tage-Abonnement der "Kleinen" kostet künftig 19,85 Euro pro Monat, laut Patterer 90 Cent mehr als bisher.

"Krone" und "Kurier" wurden mit August um 10 Cent teuerer und kosten nun im Einzelverkauf einen Euro. Der Samstags-"Kurier" ist allerdings weiterhin um unverändert 1,20 Euro zu haben. Die Abopreise werden ebenfalls angepasst, die beiden Zeitungen verweisen in ihren Mitteilungen an die Leser auf die jeweiligen Internetseiten, wo die aktualisierten Preislisten für die einzelnen Abo-Varianten abrufbar sind. (APA)

 

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